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Veganer Erdnuss-Dip

27. November 2013 um 17:07 Uhr (Kochen, Rezepte, Vegan) ~ Drucken Drucken

2013-11-27 Erdnussdip

In den letzten Tagen habe ich Erdnuss-Dip als leckere Ergänzung zu meinem Bento-Reis entdeckt. Da das Gläschen so schnell leer ging und ziemlich teuer war, habe ich mich ein wenig im Internet umgeschaut, wie man selber einen Erdnuss-Dip herstellen könnte. Heraus kam ein sehr einfaches, veganes Rezept:

Zutaten:

  • 3 EL Erdnussbutter (creamy oder crunchy)
  • 2 EL Soja-Sauce
  • 2-3 EL vegane Sahne, z.B. Alpro Soya Cuisine

Zubereitung:

Alle Zutaten gründlich vermischen, so viel Sahne hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Dieser Dip eignet sich, wie schon erwähnt, sehr gut zu Reis mit Gemüse, oder aber zu gedämpftem Gemüse.

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Regenbogenkuchen

5. November 2013 um 20:39 Uhr (Backen, Herausforderungen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

12in2013_Fondant

Wie bereits im wöchentlichen Rückblick erwähnt, backte ich für meine Oma zum 99. Geburtstag einen Regenbogenkuchen. Dabei nutzte ich die Chance, um für 12 in 2013 die Deko aus Fondant zu machen. Allerdings habe ich nur die Schleife und die Blümchen aus Fondant erstellt und den Kuchen in Marzipan eingekleidet, weil mir das geschmacklich mehr zusagte.

2013-11-03 Regenbogenkuchen2

Das Marzipan hatte ich als fertige Decke gekauft, was ich nächstes Mal jedoch nicht mehr machen werde, da sie ziemlich klebrig war. Dann lieber Marzipan-Rohmasse nehmen und selber ausrollen … Und besser wär auch eine Schokoladen-Ganache aus weißer Schokolade (wie im Rezept empfohlen), da die dunkle ziemlich durch die Decke durchschimmerte. Aber hier hatten wir uns aus geschmacklichen Gründen für Zartbitter entschieden.

Das Foto ist leider nicht so gut, weil ich es zwischen anschneiden und Kuchen servieren schnell gemacht habe. Aber man erkennt zumindest den Regenbogen. Der Kuchen war richtig lecker, meine Oma hat sich gefreut – und das ist ja das Wichtigste! 🙂

Das Rezept habe ich vom Blog Amerikanisch kochen, es gibt sogar eine Anleitung als Video dazu, was ich ziemlich geschickt fand!

2013-11-03 Regenbogenkuchen1

Für das Färben habe ich die Crazy Colors von Heitmann genommen. Leider steht auf der Packung nicht, dass sich die Farben zum Backen eignen, aber zum Glück gab es eine Rezension auf Amazon, in der die Back-Eignung bestätigt wurde. Super war aber, dass in der Packung zwei Mal die Farbe gelb enthalten war, blau dafür fehlte. Wie gut, dass ich vom Fondant-Färben noch blau übrig hatte.

Das Backen dauerte schon ein Weilchen, weil ich aus Mangel an mehreren, gleichgroßen Backformen jede Schicht einzeln backen musste. Dafür war aber keine Schicht verbrannt und auch recht gleichmäßig. Die Schokoladen-Ganache habe ich hier zum ersten Mal ausprobiert und nachdem ich sie einige Zeit in den Kühlschrank hatte, ließ sie sich auch richtig gut verarbeiten. Geschmacklich auf jeden Fall super!

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Kürbis-Schoko-Kuchen

29. Oktober 2013 um 6:51 Uhr (Backen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Der letzte Kürbis aus meinem Garten ist tatsächlich nachgereift und war am Wochenende schön orange. Und da kam mir das Rezept für Pumpkin Chocolate Chip Bread von Sarah Jane sehr gelegen.

2013-10-28 Kuerbis-Schoko-Kuchen

Hier mal eine Übersetzung des Rezepts (für einen Kuchen):
Trockene Zutaten:

  • 150 g Weizenmehl
  • 60 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel geriebene Muskatnuss
  • 200 g Zucker

Nasse Zutaten:

  • 210 g Kürbispüree
  • 2 Eier
  • 90 g brauner Zucker
  • 125 ml Öl
  • 80 ml Wasser
  • 1/2 Teelöffel Vanillezucker

Und: 150 g Schokostückchen (Chocolate Chips)

Zubereitung:

  1. Trockene und nasse Zutaten jeweils in zwei getrennten Schüssel sehr gut vermischen.
  2. Die trockenen Zutaten zu den nassen portionsweise hinzufügen und nur so lange verrühren, bis sie gerade komplett vermischt sind.
  3. Schokostückchen unterheben
  4. Eine Form einfetten und den Teig einfüllen. Bei 180°C etwa 50 Minuten backen bis der Kuchen durch ist (mit einem Holzstäbchen testen).
  5. 10 Minuten auskühlen lassen und stürzen

Falls ihr – wie ich – einen frischen Kürbis habt, dann müsst ihr vor dem Backen jedoch noch das Kürbispüree herstellen. Das dauert zwar etwa eine Stunde, ist aber sehr einfach und das Ergebnis (falls ihr das Püree nicht zum Backen verwenden wollt) total lecker! Die Anleitung habe ich mir von Ree Drummond stibitzt und hier übersetzt:

Zutaten:

  • 1 kleiner Kürbis

Zubereitung:

  1. Kürbis halbieren und die Kerne entfernen
  2. Kürbis in Achtel schneiden und auf einem Backblech verteilen
  3. Für etwa 45 Minuten bei 180°C in den Ofen bis das Kürbisfleisch mit der Gabel zerdrückt werden kann
  4. Die Schale vom Fruchtfleisch ziehen und das Fruchtfleisch pürieren

2013-10-28 Kuerbis

Nach dem Pürieren hatte mein Kürbis nicht mehr für zwei Kuchen gereicht, aber für einen war es eigentlich zu viel. Ich hab es trotzdem komplett verwendet und etwas mehr Mehl hinzugefügt. Nach etwa 55 Minuten war ich der Meinung, dass der Kuchen nun fertig sein müsse, also rausgenommen, gestürzt … und gemerkt, dass das Ganze für ein Brot (wie es in der englischen Anleitung genannt wird) viel zu saftig war. Nichtsdestotrotz hat der Kuchen (die Bezeichnung trifft es daher eher, auch weil ich keine eckige Backform habe) saulecker geschmeckt, ist aber auch ganz schön mächtig!

2013-10-28 Kuerbis-Schoko-Kuchen-Stueck

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KiBa-Marmelade

22. Oktober 2013 um 7:31 Uhr (Rezepte) ~ Drucken Drucken

Am Wochenende konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen und ich hab noch einmal Marmelade gekocht. Eigentlich sollte es eine winterlich angehauchte Zwetschgen-Marmelade werden, allerdings gabs dann keine Früchte im Laden (nachdem sie in den letzten Wochen immer zu einem guten Preis angeboten wurden). Daher hab ich umdisponiert und Kirsch-Bananen-Marmelade gekocht.

2013-10-20 KiBa-Marmelade

Zutaten für etwa 4 Gläser:

  • 500 g Sauerkirschen aus dem Glas
  • 500 g Bananen, geschält
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • 5 g Zitronensaftkonzentrat

Zubereitung:

  1. Kirschen abtropfen lassen, Bananen kleinschneiden
  2. Kirschen, Bananen und Zitronensaft zusammen pürieren
  3. Die Masse 5 Minuten köcheln, Gelierzucker hinzufügen und weitere 4 Minuten köcheln lassen
  4. Direkt in heiß ausgespülte Gläser abfüllen, gut verschließen und auf den Kopf stellen, bis sie abgekühlt sind

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Tinas Taco-Salat

18. Juni 2013 um 6:56 Uhr (Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Endlich habe ich es geschafft, ein Foto vom Taco-Salat zu machen. Dieser Salat ist der absolute Renner auf den Feiern, die wir bisher gegeben hatten. Falls ihr euch über den Namen wundert: Den Salat kenn ich von meiner Freundin Tina 😉

Damit ihr eine Vorstellung von der Menge habt: Bei der Schüssel handelt es sich um die größte Version der Blanda Blank-Schüssel von IKEA mit ca. 30 cm Durchmesser, die wir extra für den Salat angeschafft haben ^^

2013-06-17 Tacco-Salat

Zutaten:

  • 1/2 Eisbergsalat
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Gewürzmischung Chili Con Carne
  • 1/2 Dose Kidney-Bohnen
  • 1 Dose Mais
  • 3 Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 300 g geriebener Käse
  • 2 Becher Schmand
  • 1/2 Flasche Salsa-Sauce
  • 1 – 2 Packungen Taco-Chips (mein Favorit: mit Käsegeschmack)

Zubereitung:

  1. Hackfleisch mit Gewürzmischung anbraten und abkühlen lassen
  2. Salat, Tomaten und Gurke waschen und klein schneiden
  3. Tacos zerkrümeln
  4. Nun wird der Salat geschichtet: Kidney-Bohnen, Tomate, Gurke, Hackfleisch, Salsa-Sauce, Mais, Salat, Schmand, Käse, Taco-Krümel

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Schneller Kartoffel-Gemüse-Auflauf

30. Mai 2013 um 17:48 Uhr (Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Für heute hatten wir kein Essen geplant. Aber es ist Feiertag, das heißt, man muss schauen, was man mit dem, was sich noch so im Kühlschrank befindet, machen kann. Bei uns gab’s noch Kartoffeln und ein Becher Schlagsahne, der weg musste, also habe ich spontan einen Kartoffel-Gemüse-Auflauf daraus gemacht. *yum* sehr lecker! 😀

2013-05-30 Auflauf

Zutaten (für 2-3 Portionen):

  • 4-5 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 große Möhre
  • 5 große Champignons
  • Mais aus der Dose
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 125 ml Milch
  • 75 ml Schlagsahne
  • 1 Ei
  • Gemahlener Pfeffer, Paprikapulver, gemahlene Muskatnuss
  • Geriebener Käse

Zubereitung:

  1. Kartoffeln und Möhre schälen, Kartoffel in mundgerechte Stückchen und die Möhre in Scheiben schneiden
  2. Kartoffeln und Möhren etwa 5-10 Minuten kochen, bis sie gar sind
  3. Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden
  4. Basilikum klein schneiden und mit Milch, Sahne, Ei und den Gewürzen vermengen
  5. Gemüse in eine Auflaufform geben, Eigemisch darüber schütten und den geriebenen Käse darauf verteilen
  6. Bei 180° C (Umluft) für 20-30 Minuten in den Ofen

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Cremiger Pilzreis

21. Mai 2013 um 7:12 Uhr (Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Irgendwie doof, wenn man etwas kochen möchte, extra dafür einkauft, um dann am Feiertag festzustellen, dass man eine wichtige Zutat vergessen hat. Also hieß es, improvisieren. Und dabei kam sogar etwas richtig leckeres raus …

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 2 Portionen Reis
  • 1/2 Schale braune Champignons
  • 1 Lauchzwiebel
  • etwas Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 3-4 EL Frischkäse
  • etwa 30 g geriebener Grana Padano
  • frische Petersilie und Schnittlauch im Verhältnis 2:1

Zubereitung:

  1. Reis kochen
  2. Pilze in Scheiben und Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Kräuter hacken
  3. Öl in eine Pfanne geben und Pilze und Lauchzwiebeln darin anbraten bis die Pilze etwas geschrumpft sind
  4. Pilze und Lauchzwiebeln an den Rand der Pfanne schieben und den fertig gekochten Reis in die Mitte geben, ein paar Minuten anbraten und dabei mit den Pilzen vermischen
  5. Die Gemüsebrühe zum Reis geben, anschließend die beiden Käsesorten und alles (noch auf der Herdplatte) gut vermengen
  6. Pfanne von der Herdplatte ziehen, Kräuter unterheben

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Rhabarber – Gratin und Chutney

11. Mai 2013 um 20:17 Uhr (Backen, Herausforderungen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Auch wenn meine Versuche, neue Rezepte zu kochen, bisher (fast) immer gut gelaufen sind, war es dieses Mal leider anders. Von meiner Nachbarin bekam ich frischen Rhabarber aus dem Garten. Ich wollte schon länger mal etwas mit Rhabarber kochen, so dass ich die Gelegenheit genutzt habe, um den Rhabarber nicht in Kuchen oder Kompott zu verwandeln, sondern etwas anderes zu probieren.

Der erste Versuch war ein Rhabarber-Gratin. Eigentlich ganz lecker, nur recht sauer. Außerdem war mein Ofen zu heiß, so dass die Haube recht dunkel wurde. Nächstes Mal lieber weniger heiß, dafür etwas länger, so dass die Baiser-Haube auch besser durch ist.

Aus dem restlichen Rhabarber hab ich dann ein Rhabarber-Chutney gemacht (ohne Fleisch). Für meinen Geschmack viel zu sauer, so dass ich nur ein kleines Schüsselchen mit Reis essen konnte. In den Rest hab ich noch einiges an Zucker eingerührt und dann wie Kompott mit Soja-Joghurt gegessen.

Mein Fazit: Rhabarber verwende ich in Zukunft doch lieber nur für Marmelade, Kuchen oder Kompott – mit einer ordentlichen Portion Zucker 😀

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Gemüselasagne

11. März 2013 um 7:16 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Nach Krankheit und Einweihungsparties kamen wir endlich wieder dazu, ein neues Rezept zu kochen. Dieses Mal hat sich Schatzi für eine Gemüselasagne entschieden.

Gekocht haben wir nach dem Rezept Julies feine Gemüselasagne, allerdings die Zucchini durch Brokkoli und den Sellerie durch Champignons ersetzt. Als frische Kräuter haben wir Koriander, Petersilie und Basilikum genommen. Für den Käse haben wir zu gleichen Teilen geriebenen Gouda und Mozarella verwendet.

Ich konnte mir zuvor nicht richtig vorstellen, wie Gemüselasagne wohl schmecken würde. Aber wir beide waren sehr begeistert und wollen sie auch nochmal mit anderen Gemüsesorten wie grünem Spargel oder sogar Ananas probieren.

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Zwei Einweihungsparties

6. März 2013 um 20:14 Uhr (Backen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Am letzten Wochenende haben wir es endlich geschafft, unsere Einweihungsparties zu feiern: einmal für Freunde und einmal für Familie. Hier möchte ich euch mal zeigen, was es so alles zu Essen gab, denn ich finde es selber nicht so einfach, für so viele Leute Essen zu planen, wenn man das nur ein Mal im Jahr macht (und somit ist dies auch ein Merker für mich). Außerdem möchte ich euch ein paar leckere Rezepte vorstellen.

Am Samstag haben wir mit Freunden gefeiert (16 Personen). Zum Trinken gab es ein Kasten Wulle-Bier, ein Kasten Bionade, zwei Säfte, drei Flaschen Sprudel und drei Flaschen Softdrinks.

Als Essen hatten wir eine große Schüssel Tacco-Salat (Rezept folgt noch irgendwann Rezept gibt es nun hier), Käse-Käfer, Kirsch-Grieß-Küchlein (aus dem Buch Mini-Küchlein), Kinder-Tiramisu, …

bunter Salat, Knoblauch-Dip mit Gemüsesticks und Tortilla-Chips, Cous-Cous-Salat, außerdem eine große Schüssel Nudelsalat, Schokoladenkuchen, drei Kräuterbaguettes und drei Bleche Pizza (zum Selberbelegen für die Gäste).

Leider kam der Knoblauch-Dip dieses Mal nicht so recht an. Bei allen anderen Parties, zu denen ich ihn gemacht hatte, war er innerhalb kürzester Zeit weg gewesen. Dem Cous-Cous-Salat trauten irgendwie auch nicht viele, aber ich mochte ihn und konnte so noch ein paar Tage danach von essen. Außer vom Tiramisu, von den Kuchen und dem Tacco-Salat ist überall ein wenig übrig geblieben (teils auch mehr). Das bedeutet: nächstes Mal einen Salat und ein Kräuterbaguette weniger. Das Trinken hat gut gereicht.

Bei der Feier mit der Familie gab es für 12 Personen drei Kuchen: ein Birnenkuchen von meiner Schwester, ein Nusskuchen von Schatzis Oma und ein Himbeer-Baiser-Kuchen von mir. Auch hier blieben je ein paar Stücke übrig, aber diese wurden verteilt bzw. spätestens am nächsten Tag aufgefuttert. Trotzdem würde ich wieder drei Kuchen machen, so hat man zumindest ein wenig Abwechslung 🙂

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