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Löwenzahn – Gelee, Tee und Wurzeln

22. Juli 2014 um 17:58 Uhr (Kochen) ~ Drucken Drucken

Drei Monate ist es schon her, dass Schatzi und ich auf einer Wiese Löwenzahn gesammelt haben. Nun wollte ich euch noch zeigen, was wir alles damit gemacht haben.

2014-07-22 Loewenzahngelee

Da wir die ganzen Pflanzen gesammelt hatten, wurde auch alles verwertet: Aus den Blüten wurden Löwenzahngelee gemacht, die Wurzeln wurden für meine Mädels getrocknet und aus den Blättern für sie Tee gemacht. Der Tee ist für die Kaninchen besser als die Blätter direkt zu füttern, da die harntreibende Wirkung sich ebenfalls entfaltet, ohne dass die Kaninchen jedoch das Kalzium zu sich nehmen (was bei Nierensteinen eher vermieden werden soll).

2014-07-22 Loewentee und -wurzeln

Löwenzahngelee ist richtig lecker und echt günstig in der Herstellung. Nur das Sammeln und Blüten-Zupfen ist zeitintensiv und färbt die Finger gelb 😀 Wem das aber nichts ausmacht, dem empfehle ich das Rezept auf jeden Fall mal auszuprobieren!

Nächstes Jahr muss ich unbedingt mehr machen, damit ich auch den Rest des Jahres Löwenzahngelee habe. Mein eines Glas (der Rest wurde verschenkt) war ziemlich schnell leer …

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Schalen aus Schokolade

15. Juli 2014 um 11:45 Uhr (Kreatives, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Vor einer Weile erwarteten wir Besuch zum Essen und Schatzi zauberte Schalen aus Schokolade für den Nachtisch.

2014-07-15 Schale2

Die Herstellung ist eigentlich ziemlich einfach: Schokolade schmelzen, einen Luftballon damit einstreichen, trocknen lassen. Um den Luftballon von der Schale zu lösen, am besten ein Stück Klebeband draufkleben und ein Loch reinstechen. Würde man den Luftballon so platzen lassen, könnte die Schale kaputt gehen. Nur noch mit leckerem Obstsalat (oder einem anderen Nachtisch) füllen – fertig!

2014-07-15 Schale1

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Veganes Curry-„Wurst“-Brot

28. Januar 2014 um 20:52 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Vegan) ~ Drucken Drucken

12in2014-Kochen-und-Vegan

Obwohl ich mich schon eine Weile vegetarisch ernährt hatte und seit November vegan bin, hatte ich bislang noch keine Fleischersatzprodukte gegessen. Im Buch La Veganista lächelte mich dann letztes Wochenende jedoch ein veganer Aufschnitt an. Zum Glück fand ich Seitan-/Glutenpulver, das benötigt wird, Samstagabend noch im Reformhaus …

2014-01-27 Vegane Wurst

Da ich nicht erst warten wollte, bis die Würste abgekühlt waren, aßen wir sie warm, aufgeschnitten, auf Jogging-Brot. Leider schmeckte das Ganze etwas fad (hatte leider auch die Paprika vergessen, die in die Wurst gehörte), daher musste Ketchup her und Currypulver …

2014-01-27 Veganes Curry-Wurst-Brot

… und als warmes Curry-„Wurst“-Brot schmeckt es sooo genial! Kann ich nur jedem empfehlen, das Rezept mal auszuprobieren.

Ich fand das Brot so lecker, dass ich dieses Wochenende nochmal Würste herstellte. (Und das muss was heißen, ich mache selten mehrfach dasselbe Rezept.) Dieses Mal vergaß ich die Paprika nicht und fügte einem Teil stattdessen auch Oliven hinzu. Die erste halbe Wurst landete wieder warm als Currywurst auf meinem Brot, vom Rest probierten wir dann später etwas, als die Würste abgekühlt war. Und siehe da, kalt schmeckt man dann auch die Gewürze.

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Weihnachtsmarmelade

15. Januar 2014 um 22:20 Uhr (Kochen) ~ Drucken Drucken

Letztes Jahr hat mich die Marmeladen-Koch-Lust erfasst und so gab es zu Weihnachten eben Weihnachtsmarmelade. Ich hab tatsächlich alle Gläser bis auf eines verschenkt. Und das eine Glas war leider schnell leer, die Marmelade ist einfach zu lecker! 🙂

2013-12-29 Weihnachtsmarmelade3

2013-12-29 Weihnachtsmarmelade1

2013-12-29 Weihnachtsmarmelade2

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Silvester-Menü

9. Januar 2014 um 20:00 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Vegan) ~ Drucken Drucken

12in2014-Kochen

Da ich Silvester zum ersten Mal seit Jahren zu Hause verbrachte, musste zumindest ein leckeres Silvester-Menü her. Ich entschied mich für selbstgemachte Spinat-Ravioli mit Salbei-Creme und einen Weihnachtspudding.

2014-01-09 Silvestermenue1

Zu den Ravioli gab es Feldsalat mit Schalotten – sehr lecker! Nur die Soße müsste etwas dünnflüssiger sein, denn obwohl ich die Menge für 4 Portionen gemacht habe, war es recht wenig.

2014-01-09 Silvestermenue2

Bei Pudding muss ich noch herausfinden, was ich falsch mache, wenn ich Milchersatz statt Kuhmilch nehme. In 2 von 3 Fällen wurde er bei mir bisher nicht fest … Hat da jemand eine Idee?

Die Ravioli waren recht viel Arbeit (über 2 Stunden) und dann in wenigen Minuten verspeist *nomnom* 😉

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Vegane Plätzchen

26. Dezember 2013 um 12:29 Uhr (Backen, Rezepte, Vegan) ~ Drucken Drucken

Zu Weihnachten dürfen Plätzchen natürlich nicht fehlen. Zum Glück lassen sich Eier und Milch sehr leicht ersetzen bzw. werden gar nicht unbedingt benötigt. Und so habe ich auch dieses Jahr wieder viele leckere Plätzchen gebacken:

2013-12-26 Vegane Kekse1

Von oben im Uhrzeigersinn:
Spitzbuben, Zimtsterne (teilweise mit Vanille-Zuckerguss, teilweise ohne Guss, weil die Zeit nicht gereicht hat), Ausstecherle, Vanillekipferl, Lebkuchen

In der Mitte: Aprikosen mit Mandeln und Schokolade

Echt niedlich sind die Ausstecherle geworden, wie ich finde:

2013-12-26 Vegane Kekse2

Die Reh- und Pilzausstecher habe ich mir erst dieses Jahr gekauft. Die Rehe haben es einem nicht einfach gemacht. Nur etwa 1/3 haben es heil aufs Backblech geschafft, der Rest ist beim Ausstechen kaputt gegangen. Aber auch nach dem Backen gab es Bein- und Genickbrüche, so dass am Ende nur ein Reh im Ganzen überlebte. Leider wurde es dann in einer Kekstüte zerdrückt …

Und der Smart-Ausstecher lag eines Tages nach der Arbeit in einem kleinen Paket mit Rezept und zwei fertigen Plätzchen auf meinem Smart. Man wird eben ein klein wenig bevorzugt, wenn man einen Smart fährt und beim Hersteller arbeitet 😉 Nicht nur dass man eigene Parkplätze hat, man bekommt auch exklusiv eben jene Smart-Geschenkeboxen ^^

2013-12-26 Vegane Kekse3

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Veganer Maulwurfkuchen

21. Dezember 2013 um 17:27 Uhr (Backen, Rezepte, Vegan) ~ Drucken Drucken

Vor kurzem waren wir bei der diamantenen Hochzeit bei Schatzis Großeltern. Damit ich am Nachmittag auch etwas Kuchen essen konnte, brachte ich einfach kurzerhand einen selbstgebackenen, veganen Kuchen mit. Gebacken habe ich ihn nach einem Rezept für eine Schoko-Bananen-Kokos-Torte .

Leider lief nicht alles glatt. Bei der ersten Portion Pudding hatte ich nicht auf die Packungsanleitung geachtet und das Pulver direkt in die warme Flüssigkeit geschüttet, wodurch sich leider kleine Klümpchen gebildet haben. Also versuchte ich es nochmal, musste aber die Kokosmilch weglassen, weil ich keine mehr hatte, und nahm nur Soja-Reis-Drink. Dieses Mal verrührte ich das Pulver erst in ein wenig kalter Flüssigkeit und siehe da, alles löste sich schön auf. Allerdings wurde der Pudding im Kühlschrank einfach nicht fest, daher musste doch der Klümpchen-Pudding herhalten. Im Kuchen schmeckte man die Klümpchen zum Glück kein bisschen, so dass der Kuchen im Endeffekt ziemlich lecker schmeckte.

2013-12-12 Veganer Maulwurfkuchen

Falls ihr den Kuchen auch backen wollt, achtet darauf, dass im Rezept die Zeit fürs Backen des Bodens viel zu lang ist. Ich hab meinen nach etwa 40 Minuten rausgenommen.

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Veganer Flammkuchen

30. November 2013 um 20:27 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Rezepte, Vegan) ~ Drucken Drucken

Schatzi liebt Flammkuchen und daher haben wir am Freitag welchen selber gebacken. Sein Teil war klassisch nach Elsässer Art belegt, meiner mit veganen Zutaten.

2013-11-30 Flammkuchen

Ein Rezept für den Flammkuchen an sich findet sich auf Chefkoch: Einfacher Flammkuchen

Das Rezept für den veganen Belag habe ich von Vegan Passion, allerdings die Zwiebeln durch Frühlingszwiebeln ersetzt und den Käse weggelassen, dafür aber noch Pilze hinzugefügt.

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Veganer Erdnuss-Dip

27. November 2013 um 17:07 Uhr (Kochen, Rezepte, Vegan) ~ Drucken Drucken

2013-11-27 Erdnussdip

In den letzten Tagen habe ich Erdnuss-Dip als leckere Ergänzung zu meinem Bento-Reis entdeckt. Da das Gläschen so schnell leer ging und ziemlich teuer war, habe ich mich ein wenig im Internet umgeschaut, wie man selber einen Erdnuss-Dip herstellen könnte. Heraus kam ein sehr einfaches, veganes Rezept:

Zutaten:

  • 3 EL Erdnussbutter (creamy oder crunchy)
  • 2 EL Soja-Sauce
  • 2-3 EL vegane Sahne, z.B. Alpro Soya Cuisine

Zubereitung:

Alle Zutaten gründlich vermischen, so viel Sahne hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Dieser Dip eignet sich, wie schon erwähnt, sehr gut zu Reis mit Gemüse, oder aber zu gedämpftem Gemüse.

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Regenbogenkuchen

5. November 2013 um 20:39 Uhr (Backen, Herausforderungen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

12in2013_Fondant

Wie bereits im wöchentlichen Rückblick erwähnt, backte ich für meine Oma zum 99. Geburtstag einen Regenbogenkuchen. Dabei nutzte ich die Chance, um für 12 in 2013 die Deko aus Fondant zu machen. Allerdings habe ich nur die Schleife und die Blümchen aus Fondant erstellt und den Kuchen in Marzipan eingekleidet, weil mir das geschmacklich mehr zusagte.

2013-11-03 Regenbogenkuchen2

Das Marzipan hatte ich als fertige Decke gekauft, was ich nächstes Mal jedoch nicht mehr machen werde, da sie ziemlich klebrig war. Dann lieber Marzipan-Rohmasse nehmen und selber ausrollen … Und besser wär auch eine Schokoladen-Ganache aus weißer Schokolade (wie im Rezept empfohlen), da die dunkle ziemlich durch die Decke durchschimmerte. Aber hier hatten wir uns aus geschmacklichen Gründen für Zartbitter entschieden.

Das Foto ist leider nicht so gut, weil ich es zwischen anschneiden und Kuchen servieren schnell gemacht habe. Aber man erkennt zumindest den Regenbogen. Der Kuchen war richtig lecker, meine Oma hat sich gefreut – und das ist ja das Wichtigste! 🙂

Das Rezept habe ich vom Blog Amerikanisch kochen, es gibt sogar eine Anleitung als Video dazu, was ich ziemlich geschickt fand!

2013-11-03 Regenbogenkuchen1

Für das Färben habe ich die Crazy Colors von Heitmann genommen. Leider steht auf der Packung nicht, dass sich die Farben zum Backen eignen, aber zum Glück gab es eine Rezension auf Amazon, in der die Back-Eignung bestätigt wurde. Super war aber, dass in der Packung zwei Mal die Farbe gelb enthalten war, blau dafür fehlte. Wie gut, dass ich vom Fondant-Färben noch blau übrig hatte.

Das Backen dauerte schon ein Weilchen, weil ich aus Mangel an mehreren, gleichgroßen Backformen jede Schicht einzeln backen musste. Dafür war aber keine Schicht verbrannt und auch recht gleichmäßig. Die Schokoladen-Ganache habe ich hier zum ersten Mal ausprobiert und nachdem ich sie einige Zeit in den Kühlschrank hatte, ließ sie sich auch richtig gut verarbeiten. Geschmacklich auf jeden Fall super!

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