Archiv für Kategorie ~ Kochen ~

Cremiger Pilzreis

21. Mai 2013 um 7:12 Uhr (Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Irgendwie doof, wenn man etwas kochen möchte, extra dafür einkauft, um dann am Feiertag festzustellen, dass man eine wichtige Zutat vergessen hat. Also hieß es, improvisieren. Und dabei kam sogar etwas richtig leckeres raus …

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 2 Portionen Reis
  • 1/2 Schale braune Champignons
  • 1 Lauchzwiebel
  • etwas Öl
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 3-4 EL Frischkäse
  • etwa 30 g geriebener Grana Padano
  • frische Petersilie und Schnittlauch im Verhältnis 2:1

Zubereitung:

  1. Reis kochen
  2. Pilze in Scheiben und Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, Kräuter hacken
  3. Öl in eine Pfanne geben und Pilze und Lauchzwiebeln darin anbraten bis die Pilze etwas geschrumpft sind
  4. Pilze und Lauchzwiebeln an den Rand der Pfanne schieben und den fertig gekochten Reis in die Mitte geben, ein paar Minuten anbraten und dabei mit den Pilzen vermischen
  5. Die Gemüsebrühe zum Reis geben, anschließend die beiden Käsesorten und alles (noch auf der Herdplatte) gut vermengen
  6. Pfanne von der Herdplatte ziehen, Kräuter unterheben

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Vegetarische Wraps

18. Mai 2013 um 23:01 Uhr (Herausforderungen, Kochen) ~ Drucken Drucken

Heute musste es schnell gehen, damit wir das schöne Wetter genießen konnten, daher kramte ich wieder mein Vegetarisch für Faule-Buch raus und fand zwei Rezepte für leckere Wraps-Füllungen:

Rucola-Ziegenkäse mit Cranberries

Avocado-Apfel

Sehr lecker und schnell zubereitet, vor allem die Rucola-Ziegenkäse-Füllung *yum*

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[Bento] Käseomelette

17. Mai 2013 um 18:01 Uhr (Bentos) ~ Drucken Drucken

Gestern mussten wir leider nach Ladenschluss feststellen, dass das Brot für mein Mittagessen heute aus war. Aber mein Schatzi war ein Schatz und bereitete mir spontan ein Bento für heute zu: Käseomelette, Reis und Rohkost

Danke Schatzi!

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Rhabarber – Gratin und Chutney

11. Mai 2013 um 20:17 Uhr (Backen, Herausforderungen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Auch wenn meine Versuche, neue Rezepte zu kochen, bisher (fast) immer gut gelaufen sind, war es dieses Mal leider anders. Von meiner Nachbarin bekam ich frischen Rhabarber aus dem Garten. Ich wollte schon länger mal etwas mit Rhabarber kochen, so dass ich die Gelegenheit genutzt habe, um den Rhabarber nicht in Kuchen oder Kompott zu verwandeln, sondern etwas anderes zu probieren.

Der erste Versuch war ein Rhabarber-Gratin. Eigentlich ganz lecker, nur recht sauer. Außerdem war mein Ofen zu heiß, so dass die Haube recht dunkel wurde. Nächstes Mal lieber weniger heiß, dafür etwas länger, so dass die Baiser-Haube auch besser durch ist.

Aus dem restlichen Rhabarber hab ich dann ein Rhabarber-Chutney gemacht (ohne Fleisch). Für meinen Geschmack viel zu sauer, so dass ich nur ein kleines Schüsselchen mit Reis essen konnte. In den Rest hab ich noch einiges an Zucker eingerührt und dann wie Kompott mit Soja-Joghurt gegessen.

Mein Fazit: Rhabarber verwende ich in Zukunft doch lieber nur für Marmelade, Kuchen oder Kompott – mit einer ordentlichen Portion Zucker 😀

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Eierreis

23. März 2013 um 18:10 Uhr (Herausforderungen, Kochen) ~ Drucken Drucken

Letzte Woche hab ich etwas später gekocht, diese Woche etwas früher. Da Schatzi morgen zu einem Turnier muss, haben wir bereits heute ein neues Rezept für 12 in 2013 gekocht: Eierreis aus dem Buch Vegetarisch für Faule.

Im Prinzip ein sehr einfaches Rezept: Eier, Gemüse und Reis jeweils anbraten, vermischen, mit Sojasoße und Reisessig würzen und mit Sweet-Chili-Sauce servieren.

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Möhren-Ananas-Curry

19. März 2013 um 6:58 Uhr (Herausforderungen, Kochen) ~ Drucken Drucken

Da ich einen Tag Urlaub hatte, kochten wir gestern ein neues Rezept: Möhren-Ananas-Curry aus dem Buch Vegetarisch für Faule, das ich mir im letzten Bücher-Kauf-Rausch besorgte.

Es besteht aus Möhren, Ananas, Kokosmilch, Currypulver, Frühlingszwiebeln und Reis. Im Rezept hatten sie noch Tomaten verwendet, aber ich steh nicht so auf warme Tomaten. Außerdem sollte eigentlich Currypaste rein, aber nur für ein Rezept kaufen? Das Currypulver hat auch gereicht. Das Ganze ist recht mild, aber echt lecker. Und ziemlich alltagstauglich!

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Gemüselasagne

11. März 2013 um 7:16 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Nach Krankheit und Einweihungsparties kamen wir endlich wieder dazu, ein neues Rezept zu kochen. Dieses Mal hat sich Schatzi für eine Gemüselasagne entschieden.

Gekocht haben wir nach dem Rezept Julies feine Gemüselasagne, allerdings die Zucchini durch Brokkoli und den Sellerie durch Champignons ersetzt. Als frische Kräuter haben wir Koriander, Petersilie und Basilikum genommen. Für den Käse haben wir zu gleichen Teilen geriebenen Gouda und Mozarella verwendet.

Ich konnte mir zuvor nicht richtig vorstellen, wie Gemüselasagne wohl schmecken würde. Aber wir beide waren sehr begeistert und wollen sie auch nochmal mit anderen Gemüsesorten wie grünem Spargel oder sogar Ananas probieren.

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Zwei Einweihungsparties

6. März 2013 um 20:14 Uhr (Backen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Am letzten Wochenende haben wir es endlich geschafft, unsere Einweihungsparties zu feiern: einmal für Freunde und einmal für Familie. Hier möchte ich euch mal zeigen, was es so alles zu Essen gab, denn ich finde es selber nicht so einfach, für so viele Leute Essen zu planen, wenn man das nur ein Mal im Jahr macht (und somit ist dies auch ein Merker für mich). Außerdem möchte ich euch ein paar leckere Rezepte vorstellen.

Am Samstag haben wir mit Freunden gefeiert (16 Personen). Zum Trinken gab es ein Kasten Wulle-Bier, ein Kasten Bionade, zwei Säfte, drei Flaschen Sprudel und drei Flaschen Softdrinks.

Als Essen hatten wir eine große Schüssel Tacco-Salat (Rezept folgt noch irgendwann Rezept gibt es nun hier), Käse-Käfer, Kirsch-Grieß-Küchlein (aus dem Buch Mini-Küchlein), Kinder-Tiramisu, …

bunter Salat, Knoblauch-Dip mit Gemüsesticks und Tortilla-Chips, Cous-Cous-Salat, außerdem eine große Schüssel Nudelsalat, Schokoladenkuchen, drei Kräuterbaguettes und drei Bleche Pizza (zum Selberbelegen für die Gäste).

Leider kam der Knoblauch-Dip dieses Mal nicht so recht an. Bei allen anderen Parties, zu denen ich ihn gemacht hatte, war er innerhalb kürzester Zeit weg gewesen. Dem Cous-Cous-Salat trauten irgendwie auch nicht viele, aber ich mochte ihn und konnte so noch ein paar Tage danach von essen. Außer vom Tiramisu, von den Kuchen und dem Tacco-Salat ist überall ein wenig übrig geblieben (teils auch mehr). Das bedeutet: nächstes Mal einen Salat und ein Kräuterbaguette weniger. Das Trinken hat gut gereicht.

Bei der Feier mit der Familie gab es für 12 Personen drei Kuchen: ein Birnenkuchen von meiner Schwester, ein Nusskuchen von Schatzis Oma und ein Himbeer-Baiser-Kuchen von mir. Auch hier blieben je ein paar Stücke übrig, aber diese wurden verteilt bzw. spätestens am nächsten Tag aufgefuttert. Trotzdem würde ich wieder drei Kuchen machen, so hat man zumindest ein wenig Abwechslung 🙂

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Schwarzwurzeln im Backteig

11. Februar 2013 um 8:44 Uhr (Herausforderungen, Kochen, Rezepte) ~ Drucken Drucken

Das mit dem Kochen neuer Rezepte klappt richtig gut. Für das Rezept gestern wollte ich Zutaten verwenden, die derzeit Saison haben, und so fand ich das Rezept Schwarzwurzeln im Backteig. Dass das wieder zum Frittieren war, hab ich erst beim Kochen gemerkt 😀 Nach der letzten Pleite beim Frittieren hat es zur Abwechslung richtig gut geklappt. Lag vielleicht doch am Öl? Dieses Mal verwendete ich Rapsöl.

Zu den Schwarzwurzeln gab es Brokkoli für mich und gebratenen Mais für Schatzi, außerdem eine sehr leckere Rote Beete-Soße.

Die Menge war doch etwas heftig. Ich hatte nur die Hälfte der Schwarzwurzeln genommen und trotzdem war das echt viel. Nach drei Wurzeln war ich voll. Der Backteig hat meiner Meinung nach dem Ganzen keinen richtigen Mehrwert gegeben. Daher möchte ich das Rezept nochmal ohne Backteig ausprobieren. Denn die Schwarzwurzeln an sich haben richtig gut geschmeckt.

Ach ja, konnte mir nicht jemand sagen, dass Schwarzwurzeln kleben wie sau? Jetzt ist unsere Armatur eingesaut und das geht echt schlecht weg. Laut Internet soll Essigwasser das verhindern … Das werde ich nächstes Mal dann probieren.

Und hier noch das Rezept in „übersetzter“ Form (vom österreichischen) mit originalen Mengenangaben:

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 1/2 kg Schwarzwurzeln
  • Zitronensaft
  • Prise Salz
  • 1 Bund Petersilie
  • 250 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 180 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 40 g Butter
  • Sonnenblumenöl (zum Ausbacken)
Für die Sauce:

  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • 1/8 l saure Sahne
  • 1/8 l Joghurt
  • 20 g Mehl
  • 60 g rote Beete
  • etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Schwarzwurzeln putzen, kurz in heißem Wasser kochen, abseihen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden, salzen und mit Zitronensaft beträufeln. In fein gehackter Petersilie wenden. Für den Backteig Eier trennen. Dotter, Milch, Mehl, Wasser und eine Prise Salz verrühren und zerlassene Butter in den Teig rühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben. Schwarzwurzeln durch den Backteig ziehen, in heißem Sonnenblumenöl schwimmend goldgelb backen.

Für die Rübensauce die rote Beete pürieren. Dann Gemüsebrühe zum Kochen bringen, saure Sahne mit Mehl glatt rühren, Brühe damit binden und etwas aufkochen lassen. Joghurt und die pürierte Beete zufügen und mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen.

Schwarzwurzeln mit Rübensauce und Brokkoli servieren.

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Falafel-Fail

4. Februar 2013 um 8:05 Uhr (Herausforderungen, Kochen) ~ Drucken Drucken

Für die nächsten Rezepte habe ich mir vorgenommen, meine Vorräte durchzuforsten und Nahrungsmittel, die sich da schon länger aufhalten, endlich mal zu verbrauchen, bevor sie schlecht werden. Da ich schon länger Falafel selber machen wollte, kam das Glas Kichererbsen sehr gelegen. Ein Rezept fand ich in meinem Buch Vegetarische Gerichte, dazu gab’s einen Joghurt-Dip, Salat und Pita.

Sieht nicht so ganz nach Falafel aus? Stimmt, es war auch eher Kichererbsen-Bohnen-Paste mit Salat in der Pita-Tasche. Die Falafel müssen frittiert werden, also Öl in einem Topf erhitzt und die ersten Falafel reingeworfen. Nach 2 Minuten sollten sie fertig sein, also mit der Schöpfkelle rein und – nichts war mehr da. Das Bällchen hatte sich in seine Bestandteile aufgelöst.

Die Nächsten versuchten wir dann fester zu Bällchen zu formen. Dieses Mal konnten wir sie nach 2 Minuten als Bällchen herausfischen. Aber frittiert waren sie nicht, sie waren nach wie vor Paste. Essen konnte man das ganze trotzdem, hat auch nicht schlecht geschmeckt, aber eben nicht wie Falafel.

Ich glaub, das mit dem Frittieren muss ich nochmal üben. Mit Schatzi werde ich dann mal zum Falafel-Mann in Stuttgart gehen, damit er weiß, wie das eigentlich werden sollte. ^^

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