Klettern und Wandern im Stubaital und Ötztal

31. August 2015 um 19:31 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Vorletztes Wochenende hat es uns schon wieder nach Österreich in die Berge verschlagen. Zwei herrliche Tage verbrachten wir im Stubaital und im Ötztal mit Klettern und Wandern.

Im Stubaital sind wir von der Talstation der Mutterbergalm hinaufgewandert zur Dresdner Hütte. Ein paar Meter weiter ging’s dann in den Klettersteig Fernau und hinauf zum Egesengrat. Der Klettersteig war für mich schon anspruchsvoll, am Ende hatte ich kaum noch Energie und hab mich auf allen Vieren zum Gipfel geschleppt 😀 Aber nach einem kurzen Vesper ging’s dann wieder weiter, den Berg wieder runter, vorbei an kleinen Seen und erneut an der Dresdner Hütte. Da die Seilbahn zu dem Zeitpunkt schon geschlossen hatte, wanderten wir auch wieder den Berg hinab. Dabei hab ich tatsächlich ein Murmeltier entdeckt – zwar nur ganz in der Ferne, gefreut hab ich mich darüber aber trotzdem! 😀

Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich so lange durchhalten und dazu noch Berge erklimmen würde 😀 Auf unser Bett haben wir uns an dem Abend aber auf jeden Fall gefreut!

(Nach den Bildern geht’s weiter …)

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Dresdner Hütte

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Kettersteig Fernau

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Geschafft! Gipfel am Egesengrat

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Die Aussicht

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Erkennt ihr das Murmeltier auf dem Felsen?

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Seltener Gast im Tunnel

Am zweiten Tag fuhren wir auf die andere Seite der Berge ins Ötztal zum Jubiläums-Klettersteig am Lehner Wasserfall. Der Anfang vom Klettersteig ging gut und da ich unbedingt über die Seilbrücke über den Wasserfall laufen wollte, entschieden wir uns den schwereren Abzweig zu nehmen. Von der Ferne sah es auch nicht so schlimm aus, als ich dann aber beim schweren Stück am Fels hing, hab ich mich verflucht. Doch ich war ja zum Glück nicht allein unterwegs und so half mir mein Schatzi Stück für Stück die schwierige Stelle zu überwinden.

Immerhin weiß ich nun, dass ich meinem Klettergurt vertrauen kann und dass E (exterm schwierig) definitiv nichts für mich ist, auch wenn das Stück „nur“ 5 Meter lang ist … Schließlich konnte ich dann auch über die Seilbrücke laufen. (Dass wir dort sahen, dass man zur Seilbrücke auch von der Seite einsteigen kann, vergess ich am besten schnell wieder lol)

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Die Sonne in der Höhe sollte man auf jeden Fall nicht unterschätzen. An Gesicht und Arme hatte ich gedacht, meine Beine hatte ich am ersten Tag allerdings vergessen einzucremen. Die Rache spürte ich dann abends: ein heftiger Sonnenbrand an den Waden – und ich hatte nicht mal AfterSun oder eine andere Creme dabei 🙁
Nun sehen meine Beine sehr „hübsch“ aus: rötlich-braun mit einer scharfen Kante überm Knöchel, wo meine Socken endeten ^^

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