Norwegen 2016

Drei Wochen mit dem Wohnmobil durch Norwegen – ein kleines Abenteuer ^^

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Tag 1: Hinfahrt
Tag 2: In Kristiansand
Tag 3: Felszeichnungen von Penne
Tag 4: Preikestolen
Tag 5: Sverd i Fjell
Tag 6: Kjeragbolten
Tag 7: Badeland Hovden
Tag 8: Latefossen
Tag 9: Buarbreen-Gletscher
Tag 10: Gletscherwanderung
Tag 11: Bergen
    Tag 12: Tunnel
Tag 13: Stabkirche Urnes
Tag 14: Auf der Suche nach Moschusochsen
Tag 15: Kvitskriuprestin
Tag 16: Auf der Suche nach Elchen
Tag 17: Paddeln am Geburtstag
Tag 18: Kragero
Tag 19: Mineralienmuseum Evje
Tag 20: Auf der Suche nach Wasser
Tag 21: Rückfahrt
 

Tag 1: Hinfahrt

Mittags geht’s los: Wir kaufen noch schnell ein und dann geht es einmal quer durch Deutschland bis kurz vor Flensburg. In Wanderup haben wir auf einem Supermarkt-Parkplatz übernachten. Leider standen wir direkt neben einer Straße – dass in so einem Kaff überhaupt so viele Autos rumfahren

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Tag 2: In Kristiansand

Nachdem nachts der Regen lauter war als die Autos, die an uns vorbei fuhren, haben wir erstmal gemütlich gefrühstückt, abgewaschen und noch kurz im Supermarkt eingekauft. Mittags bei 15 Grad und Regen fuhren wir weiter, so dass wir super pünktlich 2 Stunden bevor die Fähre abfuhr am Hafen waren. Wir waren das erste Fahrzeug, später kamen noch zwei weitere dazu.

Um Viertel vor 4 wunderte ich mich, dass wir immernoch so einsam rumstanden und kein Personal zum Terminal kam, bis ich dann plötzlich sah, dass wir bei einer anderen Fährgesellschaft gebucht hatten. Also schnell rückwärts raus und zur anderen Fähre gedüst. Eine Minute vor 4 checkten wir dort ein. In dem Moment ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen. Nach zwei Stunden fuhren wir in Kristiansand von Board und suchten uns erstmal einen Parkplatz, um zum angrenzenden Park zu spazieren, der direkt an die Stadt angrenzt und ein paar schöne Seen hat. Nachdem wir ein bisschen durch den Park gelaufen waren, erkundeten wir noch ein wenig die Stadt. Schließlich fuhren wir Richtung Mandal und parkten auf dem Weg dahin in einem Waldstück bei Vandal in eine Bucht neben einer wenig befahrenen Straße. Gegen halb 11 war es noch recht hell draußen und ich glaube auch mitten in der Nacht wurde es nicht richtig dunkel.

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Tag 3: Felszeichnungen von Penne

Gemütlich gefrühstückt und dann die nächsten Etappen geplant. Zuerst ging’s über eine kurvige Straße zu den Felszeichnungen von Penne. Vom Parkplatz sind wir allerdings erst in die falsche Richtung gewandert, was sich jedoch als Glücksfall herausstellte. Bei leicht bewölktem Himmel wanderten wir über Weiden und durch einen Nadelwald bis wir an alten Steinresten und Bunkeranlagen ankamen. Noch ein bisschen weiter ging’s über Schafsweiden zum Meer – echt schön!

Als wir zurück beim Wohnmobil waren entdeckten wir nur ein paar Meter oberhalb die eigentlichen Felsen mit den Zeichnungen. Trotz Regen schauten wir uns diese auch noch an. Zum Glück sind wir am Anfang falsch gelaufen, denn nur die paar Felsen wären wenig spektakulär gewesen. Danach ging es Richtung Stavanger, durch zahlreiche Tunnel und über Brücken. Bei den Tunneln hat man innen eher das Gefühl, als würde man durch einen Bergstollen fahren. In Lauvvik setzten wir mit der Fähre über und übernachteten auf dem Campingplatz am Preikestolen. Der Platz ist ziemlich teuer, aber ganz nett mit gratis WLAN ^^

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Tag 4: Preikestolen

Heute war unser Jahrestag und Schatzi wurde mit einem Fotobuch unserer ersten gemeinsamen vier Jahre überrascht. Nachdem wir unsere Haushaltspflichten erledigt hatten (ja, auch die hat man in einem Wohnmobil) fuhren wir zum Preikestolen-Parkplatz. Da es aber ziemlich regnete, warteten wir erst noch ein wenig im Wohnmobil ab. Mittags beschlossen wir aber, dass es nicht schlimmer werden kann und sind im Nieselregen losgewandert.

Zum Glück regnete es nur zeitweise und uns wurde vom wandern ziemlich warm. Leider ist dies ein ziemlicher Touri-Ort und wir kamen uns wie bei einer Massenwanderung vor. Nach knapp 4 km waren wir schließlich auf dem Preikestolen – einem sehr hohen Felsvorsprung. Am Abgrund war es so windig, dass ich nach einigen Fotos ziemlich ausgekühlt war und wir schnell wieder abgestiegen, damit mir wieder warm wurde.

Nach einem kurzen Nickerchen ging es wieder zurück zur Fähre und auf die andere Seite. Dort bogen wir auf dem Weg ins Nirgendwo ab und über eine abenteuerliche Straße auf einen Parkplatz zwischen Schafsweiden, wo wir über Nacht stehen blieben.

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Tag 5: Sverd i Fjell

Nach einem gemütlichen Morgen fuhren wir in die Nähe von Stavanger zu drei riesen Steinschwertern (Sverd i fjell). Es war ziemlich windig, aber zwischendrin kam die Sonne durch die Wolken hindurch. Danach ging’s Richtung Kjerag. Auf dem Weg dahin übernachteten wir auf einer Aussichtsplattform bei frischen 6 Grad und neben Schneefeldern! Abends bekamen wir dann noch Besuch von einem Schaf mit ihren zwei Lämmern – so niedlich!

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Tag 6: Kjeragbolten

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Kjeragbolten. Man kann sich übrigens den offiziellen Parkplatz für 16 Euro sparen, ein paar Meter davor gibt es drei kostenlose Stellplätze 😉 Von diesem Parkplatz wanderten wir einen etwas anderen Weg den Berg hoch. Da das nicht der offizielle Weg war, war es schon etwas abenteuerlich zu Beginn, aber nach dem ersten Berg ging der Weg in den offiziellen über. Wie wir später feststellten, war unser Einstieg viel angenehmer als der offizielle Teil.

Insgesamt brauchten wir für die Wanderung 6 1/2 h und auch hier waren wir nicht alleine unterwegs. Am Kjeragbolten angekommen (den wir fast verpasst hätten ) mussten wir Schlange stehen um ein Foto machen zu können. Nachdem es bis dahin bewölkt war und zwischendrin auch leicht genieselt hatte, kam endlich die Sonne raus. Nach den obligatorischen Fotos und einer Vesperpause im Sonnenschein ging’s wieder den Weg zurück. Unser nächstes Ziel war Hovden. Kurz vor Hovden stellten wir uns auf einen Wanderparkplatz und backten Pfannkuchen *yum*

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Tag 7: Badeland Hovden

Nach den zwei etwas anstrengenden Wanderungen gönnten wir uns einen Tag im Badeland Hovden. Das Badeland ist zwar klein, aber ganz schnuckelig. Es gibt einen abgetrennten Bereich für Erwachsene mit Saunas, Dampfbad, Whirlpool und Liegen mit Berg-Panorama. Die meiste Zeit verbrachte ich im Whirlpool und mit Lesen, einfach herrlich, da auch kaum andere Menschen im Badeland waren! Nachts standen wir auf einem kleinen Parkplatz an einem See.

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Tag 8: Latefossen

Nach dem Frühstück ging Schatzi auf einem Sportplatz joggen, während ich las und mich dann nochmal hinlegte, weil ich mich nicht so gut fühlte. Nach dem Nickerchen ging es mir zum Glück wieder besser, so dass wir im nahegelegenen Supermarkt einkaufen konnten. Danach fuhren wir bei Sonnenschein und angenehmen 17 Grad weiter Richtung Odda. Auf dem Weg tankten wir und erledigten Ab- und Frischwasser, sowie die Toilette. Tolles Gefühl, wenn wieder alles aufgefüllt bzw. geleert ist 😉

Am Zwillings-Wasserfall Latefossen hielten wir, um ein paar Fotos zu machen, dann nach Buardalen, wo am nächsten Tag die nächste Wanderung starten sollte. Allerdings kann man mit dem Camper nicht direkt hinfahren, daher suchten wir uns einen Stellplatz neben dem Friedhof.

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Tag 9: Buarbreen-Gletscher

Pünktlich um 8 aufgestanden und zum Parkplatz, wo unsere Wanderung starten sollte, gefahren, da wir in einem Reiseführer gelesen hatten, dass der Parkplatz schnell voll sei. Bei uns war allerdings nicht viel los.

Gefrühstückt, Sachen gepackt und los. Leider konnten wir nicht direkt zum eigentlichen Parkplatz zum Buarbreen-Gletscher und mussten daher etwa 10 km mehr wandern. Die Route ging gegen Ende ziemlich steil hoch und ich war schnell aus der Puste 😉 Aber am Ende habe ich es geschafft und wir waren am Gletscher! Ganz schön frisch da oben! Kurze Rast gemacht, Kekse und Müsliriegel gefuttert und dann wieder hinabgestiegen.

Für den nächsten Tag planten wir die Wanderung zur Trollzunge, also fuhren wir zum Parkplatz. Allerdings darf man auch da mit Wohnmobil nicht zum offiziellen Start-Parkplatz, der untere war nochmal 6 km entfernt. Zusammen mit der eigentlichen Wanderung wären wir auf 36 km gekommen und dazu zwei stattliche Steigungen. Außerdem durfte man auf dem Parkplatz nicht übernachten. Also entschieden wir, die Wanderung nicht zu machen und fuhren stattdessen weiter nach Jondal, in der Hoffnung, am nächsten Tag eine Gletscherwanderung machen zu können. Die Fahrt hin war ganz schön abenteuerlich! Aber Schatzi hat sie erfolgreich gemeistert! Außerdem haben wir auf dem Weg Kirschen an einem Stand mit Kässchen gekauft. Das Infocenter hatte leider schon zu, daher würden wir am nächsten Tag pünktlich da sein müssen und auf eine Tour hoffen. Nachts parkten wir auf einem Schotterplatz auf dem Weg zum Gletscher.

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Tag 10: Gletscherwanderung

Pünktlich um 8 aufgestanden, schnell gefrühstückt und dann zum Infocenter im Ort. Dort bekamen wir die Auskunft, dass die Guides gerade zum Gletscher gefahren sind und die Tour um halb 11 starten würde. Wir fuhren also direkt hinterher und gurkten eine halbe Stunde den Berg auf einer einspurigen Straße hinauf (und mussten auch noch 100 Kronen Maut bezahlen). Wir kamen tatsächlich pünktlich oben an, meldeten uns bei den Guides zur Gletscherwanderung auf dem Folgefonna an und sobald die anderen Teilnehmer auch da waren erhielten wir die Ausrüstung und eine Einweisung.

Bei Sonnenschein stapften wir im Schnee den Berg hoch – ganz schön anstrengend. Das hatte aber auch den Zweck, dass wir anschließend in drei Gruppen aufgeteilt werden konnten, je nach Kondition. Wir kamen in die mittlere Gruppe, wo wir eh hinwollten. Wir wurden dann alle an ein Seil gebunden und sind noch weiter marschiert. Irgendwann legten wir die Steigeisen an und es ging auf den Gletscher. Es war saukalt, aber eine ziemlich interessante Erfahrung. Zwischendrin brach ein Teilnehmer der Gruppe tatsächlich im Schnee ein, aber wir warern ja aneinandergeseilt, so dass wir ihn wieder herausziehen konnten und ihm nichts passiert ist. Nach dem Gletscher mussten wir noch ein bisschen über Felsen klettern und schließlich waren wir nach 4 Stunden wieder am Parkplatz. Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhren wir weiter, nutzten wieder eine Fähre und machten dann einen ‚kleinen‘ Umweg, um die Mautstraße zu vermeiden. Abends kamen wir in Lone an und übernachteten auf einem Parkplatz vor einer Kirche.

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Tag 11: Bergen

Direkt nach dem Frühstück checkten wir auf dem Campingplatz Lone ein, erledigten den Haushalt und wuschen Wäsche. Da es regnete mussten wir die Wäsche im Wohnmobil trocknen, der Ständer hat zum Glück gerade so reingepasst. Mit dem Ständer im Wohnmobil fuhren wir dann nach Bergen. Die Suche nach einem Parkplatz war abenteuerlich, aber schließlich fanden wir einen, auf dem man zumindest länger als zwei Stunden stehen konnte. Die nächsten Stunden verbrachten wir damit, Bergen anzuschauen. Schließlich fuhren wir zurück auf den Campingplatz und fanden gerade noch so einen Platz, da er mittlerweile ziemlich voll war. Abends noch den Kaninchen, Ziegen und Enten, die auf dem Campingplatz gehalten werden, zugeschaut. Ich vermisse meine eigenen Kaninchen!

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Tag 12: Tunnel

Haushalten am Campingplatz und dann Richtung Flåm gefahren. Da das Navi die Mautstraßen vermeidet sind wir zwischendurch ziemlich über Bergstraßen gegurkt. Mit der Fähre in Fodnes übergesetzt und weiter zur nächsten Fähre in Solvernes gefahren. Auf einer der bergigen schmalen Straßen kamen wir zum bisher kleinsten Tunnel: einspurig, 3,1 m hoch und dazu noch bergauf. Und natürlich genau in diesem Tunnel kam uns ein Betonmischer, der genau durch den Tunnel passte, entgegen. Schatzi musste rückwärts aus dem Tunnel raus und in eine Kurve fahren. Trotz Hilfe meinerseits ein ganz schöner Akt!

Nach diesem kleinsten Tunnel unserer Fahrt kamen wir später auch noch zum längsten Straßentunnel der Welt – Laerdalstunnel mit 24 km Länge. Da musste man aufpassen, nicht einzuschlafen. Zwischendrin gab es drei große, blau beleuchtete Hallen, sehr hübsch! Als wir dann um 18 Uhr an der Fähre ankamen, stellten wir fest, dass diese heute nicht mehr fährt. Wir haben erstmal geparkt und sind zu einem kleinen Höhleneingang gewandert. Schließlich entschlossen wir uns jedoch, nicht auf die Fähre am nächsten Tag zu warten, sondern sind einmal um dem Fjord rumgefahren, um zur Stabkirche Urnes zu gelangen. Das Sträßchen ist auch ein ziemliches gegurke, aber um die Zeit kaum befahren.

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Tag 13: Stabkirche Urnes

Nach dem Frühstück für die Besichtigung der Stabkirche Urnes fertig gemacht. Endlich hatten wir mal Sonnenschein am Morgen! Direkt neben dem Parkplatz gab es einen Stand mit frischen, riesigen Himbeeren, von denen wir direkt zwei Schalen kauften. Dann gings zur Stabkirche. Nach der Besichtigung machten wir noch einen kleinen Spaziergang neben der Kirche über eine Schwafsweide. Danach fuhren wir Richtung Lom. Auf dem Weg machten wir noch eine kleine Wanderung in der Nähe vom Nigardsbreen-Gletscher und besichtigten noch die Stabkirche Lom, dieses Mal aber nur von außen. Unser Weg führte uns weiter zum Dovrefjell-Nationalpark. Neben der Straße hab ich im Vorbeifahren dann tatsächlich einen Elch gesehen!

Wer mehr Fotos von diesem Tag sehen möchte: Das war der 21. Picture My Day-Day.

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Tag 14: Auf der Suche nach Moschusochsen

Unser Weg führte weiter nach Kongsvoll, wo wir auf gut Glück einem Wanderpfad folgten, der uns über die Tundra und am Ende durch ein kleines Wäldchen zurück zum Parkplatz führte. Leider weder Moschusochsen (die hier wild leben), noch Rentiere gesehen, dafür ein Moorhuhn, das ziemlich aufgeregt wegrannte, als es uns entdeckte. Zwischendrin schien mal die Sonne, ansonsten regnete es viel, obwohl hier nur 330 mm/Jahr fallen sollen! Den Abend verbrachten wir gemütlich im Wohnmobil auf einem Schotterplatz.

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Tag 15: Kvitskriuprestin

Nach einem gemütlichen Morgen fuhren wir zu den ‚Weißen Priestern‘ – Kvitskriuprestin, Steinsäulen, die sich auf natürliche Weise gebildet haben. Um uns die Maut zu sparen, haben wir davor geparkt und sind die zusätzlichen 7 km ebenfalls gewandert. Der Weg zu den Säulen hin war zwar ziemlich steil, dafür nicht lang. Danach fuhren wir zum Ormtjernkampen-Nationalpark, dem kleinsten Nationalpark in Norwegen, wo wir einen tollen Stellplatz für die Nacht fanden – inkl Elchspuren, aber leider ohne Elche.

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Tag 16: Auf der Suche nach Elchen

Mittags zur Wanderung im kleinsten Nationalpark Norwegens, im Ormtjernkampen-Nationalpark, aufgebrochen. Bei Sonnenschein gestartet, am Ende standen wir im strömenden Regen auf dem Berg. Leider konnten wir auch hier weder Elche noch Rentiere sehen. Danach mussten wir ein ganz schönes Stück nach Süden fahren, damit wir am Ende des Urlaubs auch wieder an der Fähre ankommen. In Tyristrand übernachteten wir auf einem Campingplatz.

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Tag 17: Paddeln am Geburtstag

Nach einem kurzen Besuch am Strand des Campingplatzes fuhren wir nach Stavern an die Küste, wo wir einen lauschigen Parkplatz im Schatten bei Sonnenschein und über 20 Grad fanden. Da ich Geburtstag hatte, machten wir erstmal Pfannkuchen. Danach hat Schatzi das Schlauchboot aufgepumpt und er hat mich anschließend in der Bucht über den Atlantik gerudert. Leider verschwand irgendwann die Sonne hinter den Wolken und durch den Wind wurde es frisch. Also fuhren wir weiter bis nach Kragero, wo wir einen ziemlich versteckten Parkplatz fanden.

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Tag 18: Kragero

Vom Wohnmobil aus wanderten wir durch den Wald zum Ortszentrum Kragero, wo wir den Hafen und hübsche weiße Holzhäuschen anschauten. Zurück am Wohnmobil schnappten wir uns Boxen und gingen wilde Himbeeren und Heidelbeeren pflücken. Nach einem kurzen Stopp am Supermarkt fuhren wir weiter Richtung Byglandsfjord, wo wir auf einem Parkplatz an der Straße übernachteten.

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Tag 19: Mineralienmuseum Evje

Heute stand der Besuch des Mineralienmuseums in Evje an. Die Ausstellung ist interessant und es gibt echt hübsche Steine! Das Museum ist übrigens auch gut geeignet für Kinder: draußen gibt es einen riesen Spielplatz, einen Sandstrand, Wasserrutsche und einen Kletterpark für die Kleinen. Nach dem Museum enspannten wir am angrenzenden Strand in der Sonne.

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Tag 20: Auf der Suche nach Wasser

Wir fuhren Richtung Kristianäsand, da dort am nächsten Tag unsere Fähre abfahren sollte. Dabei suchten wir noch nach Frischwasser, damit ich mal wieder duschen konnte, was sich aber erst als nicht so einfach herausstellte. Schließlich fanden wir Wasser bei einer Tankstelle und ich konnte endlich duschen! Die Nacht verbrachten wir auf einem Parkplatz, der uns als Ausgangspunkt für eine letzte Wanderung am nächsten Tag dienen sollte.

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Tag 21: Rückfahrt

Nach einem gemütlichen Morgen starteten wir zu einer kleinen Wanderung – bei Sonnenschein! Danach fuhren wir nach Kristiansand zur Fähre, gingen noch kurz einkaufen und reihten uns dann in die Schlange der Wartenden ein. Um 11 Uhr abends waren wir schließlich wieder in Dänemark.

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