Archiv für Kategorie ~ Reisen und Ausflüge ~

Winterwanderungen

6. Januar 2017 um 8:20 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

In der Silvesterwoche war das Wetter bei uns einfach herrlich: zwar unter 0 Grad, dafür aber blauer Himmel und Sonnenschein! Das mussten wir natürlich nutzen und waren zwei Mal im Schwarzwald wandern – bei Neubulach und bei Bad Liebenzell. Außerdem war ich noch für eine Shopping-Tour mit meiner Schwester in Tübingen.

In Neubulach kann man am Feld entlang zur Ruine Waldeck und durch den Wald zurück wandern. Die Ruine ist ziemlich groß und gut erhalten. An einer Seite der Turmmauer haben Wildbienen ein Nest angelegt, nur geschützt von einem kleinen Überstand aus der Mauer heraus (siehe 5. Foto). Ich fand es ziemlich faszinierend, dass die Bienen dort so ungeschützt den Winter überstehen können.

Tübingen hat viele hübsche Häuschen und auch tolle kleine Läden! Die Häuserfront am Neckar ist aber nicht zu übertreffen, egal ob bei Sonnenschein oder am Abend!

Unsere Wanderung bei Bad Liebenzell war eher kurz, aber dennoch schön. Sie ging durch den Wald, wo es doch recht frostig war, so dass wir am Ende froh waren, wieder im warmen Auto zu sitzen.

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Schönbuch im Herbst

31. Oktober 2016 um 20:49 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Es ist still geworden in meinem Blog. Das liegt daran, dass ich in den letzten Wochen der Seriensucht verfallen bin und mein Art Journal gefüllt hab. Vielleicht habt ihr ja meine Herbst-Collage auf Instagram gesehen? Gestern waren wir seit längerem Mal wieder im Schönbuch und an den angrenzenden Wiesen spazieren – bei herrlichstem Herbstwetter mit strahlend blauem Himmel, angenehmen Temperaturen und Sonnenschein!

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Zum Abschluss dieses schönen Tages hat Schatzi dann noch einen sehr leckeren Ananas-Burger gezaubert

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Unfreiwillige Hüttentour

15. September 2016 um 7:36 Uhr (Blog-tember, Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

What is the craziest adventure you’ve ever been on?
Erzähl uns von deinem verrücktesten Abenteuer!

Da grübelte ich Anfang September noch nach, ob es denn überhaupt ein Erlebnis in meinem Leben gibt, das ich als Abenteuer – und dazu noch als verrücktes – bezeichnen würde, und dann war ich vor 1 1/2 Wochen mit meinem Schatzi klettern und hatte prompt mein Mini-Abenteuer, das sich diesem Thema als würdig erwies:

Spontan hatten wir geplant, dass wir das tolle Wetter am Wochenende nochmal in den Bergen verbringen wollten. Also packten wir Freitagabend Kletterzeug, Kleidung und das Zelt ins Auto und fuhren am Samstag um 5 Uhr los Richtung Österreich.

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Um halb 9 kamen wir in Mittelberg bei Oberstdorf im Kleinwalsertal an, parkten das Auto und begannen mit dem Aufstieg. Den Aufstieg verfluche ich jedes Mal, aber dieses Mal war es für mich anstrengender als sonst, ohne dass ich wüsste, wieso. Mittags kamen wir aber dennoch an der Fiderpass-Hütte an, von wo der Mindelheimer Klettersteig, den wir durchklettern wollten, startet. Nach einer kurzen Mittagspause, machten wir uns auf und begannen mit dem Klettersteig. Leider fühlte ich mich immer noch nicht so fit, der Klettersteig ist jedoch nicht allzu schwer und an einigen Stellen echt super ausgestattet mit Tritten und Stiften.

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Nachdem wir eine ganze Weil geklettert sind, fühlte es sich so an, als ob der Steig demnächst zuende sein müsste, zumindest sagte mir mein Zustand das – ich hatte bereits nicht mehr genug Energie. Wir hatten auch schon drei Gipfel hinter uns und ich dachte, das wären die drei Gipfel der Route gewesen.

Denkste! Vor uns ragte tatsächlich erst der zweite Gipfel in die Höhe und es gab keine Ausstiegsmöglichkeit zwischendrin. Und nach dem zweiten kam noch der dritte Gipfel und nach dem Klettersteig noch ein weiterer Berg, den wir überwinden mussten. Die Sonne neigte sich schon langsam dem Horizont zu, mein Kopf sagte mir bereits vor dem zweiten Gipfel, dass ich nicht mehr konnte und dennoch schaffte mein Körper es irgendwie.

Zwischendrin verloren wir dazu noch kurz den Weg und ich hatte sogar zwei kurze Panikanfälle, weil ich Angst hatte, den Klettersteig plus Abstieg nicht mehr bei Tageslicht zu schaffen, doch mein Schatzi konnte mich zum Glück beruhigen. Und so kletterte ich einfach immer weiter, bis wir endlich das Ende des Klettersteigs waren und einen Wegweiser fanden. Es war bereits zu spät für den Abstieg, doch in der Nähe befand sich zum Glück die Mindelheimer Hütte. Den Weg dort hin schaffte ich noch, so dass wir dort ein Notlager erhielten. Notlager bedeutete: zwei Isomatten, vier Decken und ein Plätzchen auf einem Holztisch.

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Ja, ein Tisch, unter dem weitere Notplätze waren, ebenso im kompletten Raum, in dem am Ende zahlreiche andere Bergsteiger übernachteten. Wir bekamen zum Glück noch Suppe als Abendessen, ich war jedoch so fertig, dass ich ewig brauchte, um überhaupt die Suppe zu essen. Die Hütte war sehr gut besucht und dementsprechend laut, so dass wir uns nach dem Essen auf unser Lager zurückzogen.

Für eine Übernachtung hatten wir überhaupt nichts dabei, doch die Decken waren warm und ich konnte meine Jacke als Kissen benutzen. Es dauerte jedoch noch etwa zwei weitere Stunden, bis wir endlich schlafen konnten, da nach und nach die anderen Übernachtungsgäste eintrudelten und natürlich nicht auf Zehenspitzen schlichen. Der Holztisch war unbequem und ich wachte in der Nacht immer wieder auf, um mich umzudrehen, doch zwischendrin fanden wir genug Schlaf, so dass wir am nächsten Morgen einigermaßen fit waren.

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Sobald der Himmel gegen 6 Uhr morgens hell wurde, fingen die anderen Bergsteiger das Wuseln an, zogen sich an, putzen Zähne, gingen aufs Klo, packten ihre Sachen, … Um 7 Uhr gingen wir daher auch frühstücken und begannen um 8 Uhr mit dem Abstieg. Ich war froh, dass wir den Abstieg am Abend zuvor nicht mehr in der Abenddämmerung bzw. im Dunkeln gemacht hatten, denn er dauerte nochmal drei Stunden und war zumindest am Anfang nicht einfach, da er mitten durch ein steil abfallendes Geröllfeld ging (im Foto der helle senkrechte Streifen in der Mitte).

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Mittags waren wir dann endlich wieder am Auto, aßen Müsli zum Mittag, das eigentlich unser Frühstück sein sollte, und fuhren Heim. Zuhause ging’s dann noch in die Therme und wir genossen nach dem anstrengenden Wochenende die Wärme in der Sauna.

Auch wenn ich zwischendrin Panik hatte und am Ende echt fertig war, war es ein schönes Wochenende. Das Wetter war klasse – mal Sonne, mal Wolken und nicht zu warm oder zu kalt – und ich hab aus der Ferne sogar Alpensteinböcke gesehen und wieder Murmeltiere pfeiffen hören. Außerdem war es echt toll, die Sonne aufgehen zu sehen und im Morgen zu wandern. Ich hab zum ersten Mal auf einer Hütte übernachtet und weiß jetzt, dass sogar eine spontane Übernachtung dort nicht so schlimm ist. Und ich kenne eine weitere meiner Grenzen …

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Meine bisherigen Beiträge zur Blog-tember Challenge:

01. Wenn ich ein Emoticon wäre
02. Meine aktuellen Ziele
03. Highlights des Sommers
04. Currently… im September
05. Geburtstagserinnerungen
06. Podcasts
07. Die kleinen Dinge
08. Unser Zuhause
09. Japan und Kanada
10. Ein Tag in meinem Leben
11. Instagram-Lieblinge
12. Drei Bücher plus
13. Ein Tag im Leben eines Anderen
14. Mood-Board 09/2016 – 12 Monate-Challenge

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Japan und Kanada

9. September 2016 um 6:39 Uhr (Blog-tember, Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

If you could go anywhere in the world, where would it be? Why?
Wenn du irgendwo auf der Welt hingehen könntest, wo wäre das? Wieso?

Ganz spontan würde ich diese Frage mit „Japan“ beantworten. 2010 war ich bereits für fast einen Monat dort, habe einen Freund besucht, war zwei Wochen mit einer Reisegruppe unterwegs und dann noch eine Woche allein in Tokyo. Und ich liebe dieses Land einfach: die Mentalität, die Sprache, das Essen! Der Urlaub war einfach klasse!

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Arbeiten und dauerhaft leben würde ich allerdings lieber in Kanada. Mit 15 Jahren war ich im Osten und mit 23 im Westen Kanadas und es hat mir echt gut gefallen. Ich liebe die Weite und die Natur!

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Meine bisherigen Beiträge zur Blog-tember Challenge:

01. Wenn ich ein Emoticon wäre
02. Meine aktuellen Ziele
03. Highlights des Sommers
04. Currently… im September
05. Geburtstagserinnerungen
06. Podcasts
07. Die kleinen Dinge
08. Unser Zuhause

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Geburtstagserinnerungen

5. September 2016 um 6:54 Uhr (Blog-tember, Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

What was your most memorable birthday?
Was war dein unvergesslichster Geburtstag?

Ich kann mich ganz gut an ein paar Kindergeburtstage erinnern. An einem Geburtstag hatten wir uns Schmetterlingsflügel angemalt, umgebunden und sind damit draußen rumgelaufen. Ich durfte Kommandos geben, aber das eine Mädchen wollte nicht mitmachen Einen anderen Geburtstag hatte ich mithilfe von „Tiere aus dem Talerwald„-Heften selber geplant und vorbereitet: mit grünem Teich-Wackelpudding inkl. Gummifröschen und einem großen Hasenkuchen, der quietschesüß war. An ein Spiel kann ich mich noch erinner: Ich spielte Musikstücke schnell mit dem Kasettenrekorder vor und die anderen mussten das Lied erraten.

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Der beste Geburtstag war allerdings mein 30ster, den ich zusammen mit meinem Mann verbrachte. Wir machten Kurzurlaub am Bodensee bei herrlichstem Sommerwetter, fuhren mit den Rädern zum Affenberg Salem, besichtigten Meersburg und die Pfahlbauten, und an meinem Geburtstag schipperten wir zur Insel Mainau. Schöner hätte mein Geburtstag kaum sein können!

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Seit jenem 30sten Geburtstag verbringe ich meine Geburtstage stets im Urlaub: der 31. auf den Malediven, den 32. in Frankreich und den 33. in Norwegen. Einfach klasse! Keine Planerei, super entspannt!

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Meine bisherigen Beiträge zur Blog-tember Challenge:

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02. Meine aktuellen Ziele
03. Highlights des Sommers
04. Currently… im September

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Klettern am Achensee

9. August 2016 um 6:51 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Nachdem wir fast ein Jahr lang nicht mehr auf einem Klettersteig waren, war es am Wochenende mal wieder an der Zeit! Also fuhren wir Samstag morgens zum Achensee in Österreich (wo ich letztes Jahr schon meinen Gleitschirmflug machen durfte). Unser erster Klettersteig war am Dalzfazer Wasserfall, mit der Schwierigkeitsstufe D für mich ein ziemlich anspruchsvoller Klettersteig. Durch den Wasserfall ist der Fels rutschig und ohne Schatzis Hilfe hätte ich es nicht geschafft. Seht ihr auf dem Foto die kleinen bunten Punkte rechts neben dem Wasserfall? Das ist der Klettersteig.

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Die Aussicht auf den Achensee von oben war schön!

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Nach einer Nacht auf dem Campingplatz fuhren wir am Sonntag mit der Rofan-Seilbahn den Berg hoch. Unser Plan war es, ein paar der 5-Gipfel-Klettersteige zu machen. Nach etwa einer Stunde wandern kamen wir zu unserem ersten Klettersteig an der Haidachstellwand, ein echt toller Klettersteig und mit der Schwierigkeit B/C war er für mich genau richtig.

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Danach wollten wir zur Seekarlspitze, da in unserer Beschreibung des Klettersteigs dieser einfacher sein sollte als der Rosskopf, der als nächstes dran wäre. Aber irgendwie stellten wir uns etwas ungeschickt an und fanden den Weg zu dem Berg nicht. Der Rosskopf sieht ziemlich steil aus, aber bevor wir gar keinen Klettersteig mehr machen konnten, beschlossen wir, es einfach mal zu probieren, zur Not würde mir Schatzi wieder helfen.

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Und so schaffte ich es mit ein wenig Hilfe schließlich tatsächlich zum Gipfel! Der Rosskopf-Klettersteig hat eine Schwierigkeit von C/D und stellt damit meine derzeitige Grenze dar.

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Nachdem morgens noch Nebel an den Bergen hing, hatten wir nachmittags wunderschönen Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen. Nach fast 10 Stunden wandern und klettern waren wir aber ziemlich fertig und freuten uns, dass wir noch die letzte Bahn hinab ins Tal erwischten und nicht auch noch 2 Stunden hinabwandern mussten. Die 5 Stunden Heimfahrt waren dann noch anstrengend genug

Und hier noch ein paar schöne Aufnahmen der Umgebung:

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Unser kleines Norwegen-Abenteuer

8. August 2016 um 21:57 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Ende Juni fuhren wir für 3 Wochen mit dem Wohnmobil nach Norwegen – für uns ein kleines Abenteuer. Es hat zwar ein wenig gedauert, aber nun gibt es auch einen Reisebericht mit Fotos 🙂

norwegen

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Einmal Märchen und zurück

18. Juni 2016 um 21:02 Uhr (Reisen und Ausflüge, Vegan) ~ Drucken Drucken

Immer wieder hörte ich von meinem Schatzi, wie gerne er doch das Musical Aladdin anschauen würde. Wir gehen gerne mal ins Musical, allerdings wird Aladdin in Hamburg aufgeführt und damit war es eindeutig zu weit weg, um es uns „mal eben“ anzuschauen. Aber Schatzi hatte Glück, denn sein Geburtstag stand vor der Tür. Und so schnappte ich ihn mir letztes Wochenende und wir fuhren mit dem Zug nach Hamburg.

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Naja, so spontan war es nun doch nicht, denn diesen Geburtstagsausflug hatte ich schon 4 Monate zuvor geplant und gebucht, denn nur so kam ich an das günstige Zugticket. Für Schatzi war es jedoch eine Überraschung und es war echt schwer, so lange still zu halten. Unsere Unterkunft fanden wir bei Airbnb und es war das erste Mal, dass ich das ausprobierte. Ich habe Gastgeberin nur ganz kurz am Anfang gesehen, sie scheint aber recht nett zu sein. Ihr Zimmer, in dem wir übernachteten, war zwar klein, aber gemütlich und super gelegen, so dass wir schnell an der Bahn und zu unseren Zielen in Hamburg kamen.

2016-06-18 Unterkunft 2016-06-18 Kletterwand
2016-06-18 Schloesser 2016-06-18 Reeperbahn

Am ersten Abend sind wir uns die Füße wund gelaufen, sind durchs Schanzenviertel, über die Reeperbahn und zur Speicherstadt mit einem Abstecher in einem Second Hand-Laden. Am Samstag ging es zum Holzhafen (wohl ein Geheimtipp, aber ich hab nicht so recht erkannt, wieso ), zur Sternenschanze, ins Musical, zu Fuß durch den alten Elbtunnel und abends zum Wasserspiel im Park Planten un Blomen. Und am Sonntag waren eine Rundfahrt auf der Elbe, ein kurzer Besuch bei Verwandten und schließlich die Heimfahrt angesagt.

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2016-06-18 Hamburger Strasse 2016-06-18 Alter Elbtunnel

Aladdin ist ein echt großartiges Musical! Die Musik ist so mitreissend und die Inzenierung hat sich recht gut an den Film gehalten, was ich super fand. Ich hab echt jede Minute genossen und es hat sich so sehr gelohnt, die vielen Kilometer nach Hamburg zu reisen!

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Neben Musical und Sehenswürdigkeiten war ich ganz begeistert von den Wildkaninchen, die wir in Hamburgs Parks entdeckten. Die eine Kolonie lebte direkt neben der Straße an einem Hang und hatte diesen schon mit ihren Bauten durchlöchert. Und nur zwei Meter daneben konnte man stehenbleiben und sie beobachten!

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2016-06-18 Kaninchen 2 2016-06-18 Gaense

Und über noch etwas habe ich mich gefreut: das Essen! In so einer großen Stadt wie Hamburg gibt es natürlich auch zahlreiche vegane Restaurants und Angebote. Und so war es kein Problem für mich, auswärts essen zu gehen. Wie schön das war! Wer ein paar Tipps haben möchte: Burger essen im Peter Pane, frühstücken im Mamalicious, Gyros futtern im hin & veg und das leckerste Eis bei der Eisbande schlecken!

2016-06-18 Peter Pane Burger 2016-06-18 French Toast
2016-06-18 Gyrosteller 2016-06-18 Eisbande-Eis

Wettertechnisch hatten wir Glück, denn Freitag und Samstag war es bei Sonne und Wolken sehr angenehm, die Stadt zu besichtigen, und nur Sonntag wurde es kühl und verregnet. Insgesamt war es ein toller Ausflug und Schatzi hatte sich sehr darüber gefreut!

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Klettern und Radfahren am Wochenende

9. Mai 2016 um 22:44 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Was für ein herrliches langes Wochenende voller Sonnenschein und Wärme hinter uns liegt <3 Wir haben es für zwei Ausflüge genutzt: Am Donnerstag waren wir mit meiner Freundin im Hochseilgarten Lichtenstein und anschließend im danebenliegenden Schloss und am Wochenende bin ich mit ihr am Bodensee entlang geradelt.

Vom Klettern selber hab ich keine Fotos, da ich die Kamera nicht mitnehmen wollte. Es hat aber viel Spaß gemacht und ich hab gemerkt, dass ich deutlich mehr schaffte, als letztes mal vor 2 oder 3 Jahren. Sogar eine für mich recht schwere Route habe ich sogar alleine geschafft, auch wenn ich zwischendrin geflucht und ein paar blaue Flecken davon getragen habe (aber nichts gegen den Monsterfleck, den sich meine Freundin zugezogen hat ). An der schwersten Route bin ich allerdings grandios gescheitert

Der anschließende Besuch des Schlosses war echt herrlich. Zwar sind wir nicht in das Schloss selber, da wir zu lange auf die nächste Führung hätten warten müssen, aber allein die Aussicht und sich einfach die warme Sonne auf die Haut scheinen zu lassen in der Umgebung war toll!

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Am Samstag früh ging es dann mit meiner Freundin mit der Bahn nach Kostanz. Von dort fuhren wir mit dem Rad in die Schweiz, besichtigten eine hübsche kleine Burgruine und fuhren dann am See entlang nach Steckborn, wo wir in einer Herberge übernachteten. Eigentlich wollten wir noch im Supermarkt uns etwas zu Essen kaufen, allerdings machte der vor unserer Nase zu, so dass ich nur Dattelbällchen, Brötchen, Möhren und einen Salat an beiden Tagen essen konnten (und ein Eis! 😀 ), aber es reichte, um satt zu werden. Der Bodensee war für uns leider zu kalt zum schwimmen, nur der große Zeh durfte mal eintauchen :] Am Sonntag ging es weiter nach Stein am Rhein, wo wir uns die Altstadt anschauten, und anschließend nach Radolfzell. Da wir noch genug Zeit hatten, bis unser Zug fuhr, besuchten wir noch das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Mettnau und gönnten uns anschließend ein Eis am See – herrlich! Dann ging es wieder mit der Bahn zurück nach Hause.

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(Auf die Panorama-Fotos könnt ihr übrigens klicken, um sie größer anzuzeigen.)

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Kurz vor Weihnachten

24. Dezember 2015 um 10:22 Uhr (Reisen und Ausflüge, Rückblick) ~ Drucken Drucken

Kurz vor Weihnachten sind wir noch einen halben Tag in den Schwarzwald gefahren und bei milden Temperaturen und schönem Wetter wandern gewesen. Geschickterweise fängt der Schwarzwald bei uns um die Ecke an und so waren wir in unter einer Stunde in Bad Wildbad und sind vom Sommerberg ins Eyachtal und zum Wildbader Kopf gewandert. Eigentlich wollten wir uns von Bad Wildbad aus von der Seilbahn zum Berg hochfahren lassen, aber wir waren nicht sicher, ob die Bahn fährt und da man vom Tal aus bereits die Bergstation sehen konnte, sind wir also auch hochgewandert. Ne halbe Stunde später waren wir bereits oben, es hat sich also gelohnt.

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Obwohl es teilweise bewölkt war, hat sich die Sonne zwischendrin gezeigt, und wenn’s dann noch ein paar Meter hoch ging, wurd’s echt warm. Und so war ich ständig am aus- und wieder anziehen 😀 Eigentlich hatte ich gehofft, ein paar Tiere zu sehen, vor allem, da uns auf der gesamten Strecke nur vier ältere Herren und ein Radfahrer begegnet sind, also kaum Publikumsverkehr war. Zumindest den puscheligen Schwanz eines roten Eichhörnchens und ein schwarzes Eichhörnchen mit Pinselöhrchen haben wir gesehen <3

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Der Ausflug war echt schön und ich bin froh, dass ich nicht erst bis ins Frühjahr dafür warten mussten. Aber ich denke, dass ich das auch bei Minustemperaturen und Schnee gemacht hätte. (Naja, vielleicht nicht fünf Stunden lang.) Wer weiß, vielleicht bekomme ich diesen Winter ja doch noch die Chance dazu? 😉 Aber auch ohne Schnee war der Ausblick herrlich!

Und auch wenn es heute noch immer nicht geschneit hat und es auch in den nächsten Tagen nicht danach aussieht, werden wir heute Weihnachten feiern. Da das Essen noch vorbereitet werden will, wünsche ich euch allen nun schöne Feiertage! Xmas Smiley

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Haben wir dieses Jahr nicht einen tollen Baum gefunden? Gekauft haben wir ihn ein paar Dörfer weiter direkt beim Erzeuger.

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