Weniger ToDo-Liste und Plastik

26. März 2015 um 13:25 Uhr (Herausforderungen) ~ Drucken Drucken

Vor drei Wochen habe ich entschieden, 12 in 2015 nicht mehr weiterzuführen. Die Aktion fühlte sich für mich dieses Jahr nach ToDo-Liste an und nicht wirklich nach Herausforderungen. Eine Liste, die mich regelmäßig daran erinnerte, was ich noch alles tun sollte und was ich noch nicht geschafft habe. Dabei möchte ich doch eigentlich nur ein zufriedenes Leben führen und mir in meiner Freizeit nicht ständig darum Gedanken machen, was noch nicht erledigt ist.

Ich träume heimlich von einem einfacherem Leben, wie es z.B. Anne Donath führt, deren Buch Wer wandert braucht nur was er tragen kann ich vor kurzem gelesen habe. Am besten vegan, nachhaltig, ohne Müll und vor allem stressfrei und zufrieden. (Das Wort “glücklich” mag ich nicht verwenden, da es für mich ich-bin-ständig-glücklich-und-alles-ist-toll suggeriert, was im Leben nun mal nicht realistisch ist – “zufrieden” trifft es für mich eher.)

2015-03-26 Blumen

Das Abbrechen von 12 in 2015 war nur der erste Schritt zu weniger Freizeitstress. Bisher hatte ich immer eine ToDo-Liste, auf der sich alles sammelt, was ich tun musste oder irgendwann mal tun wollte. Früher bestand diese aus losen Blättern, seit Februar hatte ich ein Bullet Journal. Da man beim Bullet Journal immer zum Monatsende die nicht erledigten Punkte für den neuen Monat überträgt, sah ich hier noch deutlicher, was ich nicht geschafft hab, wodurch das Gefühl, nichts zu schaffen, noch verstärkt wurde. Schweren Herzens habe ich das Büchlein eines Abends meinem Schatzi gegeben. Ich wollte es nicht gleich wegwerfen, sondern nur nicht mehr verwenden. Es war schon schwer, es abzugeben, denn es fühlt sich nach Kontrollverlust an. Was, wenn ich etwas wichtiges vergesse?

Ganz ohne eine kleine Liste an Dingen, die wichtig sind, geht es dann aber doch nicht. Ich bin ziemlich vergesslich, habe aber auch keine Lust, wirklich wichtige Dinge zu versemmeln. Für Sachen, die ich in Zukunft mal erledigen muss bzw. regelmäßige Tätigkeiten (z.B. der Wechsel der Bettwäsche) setze ich mir Erinnerungen in meinen Kalender. So muss ich nicht mehr daran denken, vergesse sie aber auch nicht. Für wirklich wichtige Dinge, die innerhalb der nächsten Tage erledigt werden müssen, verwende ich meine selbstgebastelte Schreibtafel. Der Vorteil: Der Platz ist begrenzt, so dass ich nur die wirklich wichtigen Dinge aufschreibe, und sie wird regelmäßig abgewischt, so dass Punkte nicht ewig auf der Liste stehen bleiben.

Ich weiß noch, wie ich mich vor einem Jahr von Blogs über entschleunigtes Leben, die darüber schreiben, wie man Dinge selber herstellen und Müll vermeiden kann, überfordert fühlte. Ich las einige Artikel, besuchte die Blogs dann aber nicht mehr. Ein paar solcher Blogs haben sich aber schließlich doch in meinem RSS-Reader eingeschlichen, das Gelesene blieb in meinem Kopf hängen und arbeitet dort langsam vor sich hin.

Ich merke, wie sich die Idee dahinter in meinem Denken niederschlägt. Wenn ich jetzt über den Kauf von etwas nachdenke, dann kommen gleich die Gedanken “Gibt es das auch ohne Plastik? Kann man das auch selber machen? Brauche ich das wirklich?”. Es ist bei weitem nicht so, dass ich jetzt komplett auf Plastik verzichte und nicht mehr konsumiere, aber die Gedanken sind da und werden sich mit der Zeit auch mehr und mehr auswirken.

2015-03-26 Rad

Beim Discounter habe ich gestern z.B. ein Angebot für eine Fahrradtasche gesehen. Da ich gerne in Zukunft mal mit dem Rad einkaufen fahren möchte, mein Rucksack und die Box auf meinem Gepäckträger aber für die Einkäufe nicht ausreichen, wäre das eine sinnvolle Anschaffung. Heute habe ich mich aber erstmal hingesetzt und geschaut, ob es Alternativen ohne Plastik gibt oder ob ich vielleicht eine gebrauchte Tasche finde. Früher hätte ich sie mir vermutlich direkt gekauft. Noch habe ich mich aber nicht entschieden, mal schauen, was ich machen werde.

Auch in anderen Bereichen würde ich gerne auf Plastik verzichten. Plastiktüten habe ich bereits seit über einem Jahr aus meinem Leben verbannt, ohne Plastikverpackungen komme ich aber noch nicht aus. Die richtigen Gedanken sind immerhin schon vorhanden, der Rest wird sich mit der Zeit ergeben …

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Rückblick 12/2015

25. März 2015 um 18:59 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

2015-03-25 WeeklyMe

Weekly me: Die Woche über war ich das erste Mal seit meiner komischen Lungenentzündung im November letzten Jahres krank. Zum Glück war es nur ein wenig Halsweh und Schnupfen. Zwischendrin hatte ich schon die Befürchtung, dass es schlimmer wird und ich mich vielleicht krank melden müsste, aber dann wurd’s doch wieder besser. Und so konnte ich dann sogar am Donnerstag und am Wochenende in meinem Garten werkeln, alte Pflanzenteile entfernen, Erde umgraben, den alten Stachelbeerstrauch entfernen und Pflanzen umsetzen. Dieses Jahr möchte ich meinen Garten etwas sinnvoller und geplanter nutzen, daher hab ich die Erdbeeren auf einem Fleck konzentriert, die Pfefferminze nach hinten an den Zaun versetzt und die wuchernden Wurzeln reduziert. Es war schön, wieder mehr Zeit draußen zu verbringen und ich hab gemerkt, dass man auch bei 15 Grad ohne Sonne durchaus angenehm im Garten arbeiten kann. Am Freitag war ja noch die partielle Sonnenfinsternis. Nachdem ich die totale 1999 verpasst hab, da ich im Urlaub in Spanien war, hab ich zumindest diese angeschaut – mit 16 Jahre alter Sonnenfinsternisbrille :D Das Wetter hätte nicht besser sein können: Wir hatten strahlenden Sonnenschein. Während der Sonnenfinsternis hat man deutlich gemerkt, dass weniger Licht auf die Erde kam: Es sah aus, als sei es bewölt, am Himmel war aber weit und breit kein einziges Wölkchen zu sehen. In 66 Jahren hab ich wieder die Chance auf eine totale Sonnenfinsternis in Deutschland. Wenn ich bedenke, dass meine Oma jetzt schon über 100 Jahre alt ist, ist es durchaus möglich, dass ich sie noch erlebe :)

Schönes: Endlich kann ich wieder unter der Woche Joggen gehen und durch die Zeitumstellung am Sonntag verbessert sich die Situation noch weiter. Sich die Sonne beim Werkeln im Garten auf den Hintern scheinen zu lassen, ist toll :D Meine erste Woche ohne ToDo-Liste (mehr dazu schreib ich bei Gelegenheit mal).

Meine Ninchen: Beiden habe ich erneut Fell abgeschnitten, bei Maiko nur ein bisschen, bei Totoro wieder ein ordentliches Stück verfilzter Haare aus dem Nacken. Begeistert waren sie nicht davon, aber es muss leider sein. Dafür haben sie wieder Radau gemacht im Stall: Blumentröge (die mit Erde gefüllt sind) umgeworfen und der Pelletskiste den Garaus gemacht. Die Kiste hatte von Sonnenschein und Frost bereits Risse, die Kaninchen haben sie dann ganz geschrottet. ^^

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März-Tiere

17. März 2015 um 7:25 Uhr (Zeichnen) ~ Drucken Drucken

Zwar ein wenig spät, aber immerhin noch im März, habe ich wieder ein paar Tierchen gezeichnet. Dieses Mal habe ich ein paar kleinere Tiere ausgesucht. Mit dem Ergebnis bin ich ziemlich zufrieden, vor allem das Meerschweinchen finde ich irgendwie niedlich :D

2015-03-17 Maerz-Tiere

Auf der Suche nach Bildern als Vorlage für die Ährenmaus habe ich einen Artikel darüber entdeckt, dass Hausmäuse in den Kühlhäusern von Hamburgs Hafen bei -6°C leben und sogar ihren Nachwuchs dort aufziehen. Der Nachwuchs ähnelt dann sehr einer Ährenmaus, vermutlich ist sie die Wildform der Hausmaus. Ährenmäuse bauen mit etwa 1,5 Meter Durchmesser ziemlich große Vorratshügel, die sie mit Stroh und Erde bedecken. Was man nicht noch so alles lernt … :D

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Rückblick 11/2015

16. März 2015 um 21:11 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

2015-03-16 WeeklyMe

Weekly me: Die Woche begann mit dem zweiwöchentlichen PC-Treff am Dienstag. Donnerstag machten Schatzi und ich einen kleinen Ausflug nach Calw (ein Ort am Rande des Schwarzwaldes), spazierten durch die Stadt und genossen die Sonne (soweit sie sich denn hinter den Wolken hervortraute ^^). Am Wochenende zeichnete ich meine März-Tiere (Bild folgt morgen) und bastelten mit Tante und Onkel Osterdeko. Die Osterbastelei war eine der monatlichen Aktionen, die bei unserer Hochzeit von den Gästen bei einem Spiel “gewonnen” wurden. Es war ein gemütlicher Nachmittag, meine Tante war so lieb und kochte vegan für alle und meine Cousine kam auch kurz mit Mann und Kind vorbei.

Schönes: Wir haben neue Tische im Geschäft, die man hoch- und runterfahren kann, im Stehen arbeiten ist eine tolle Abwechslung. Unser Schloss, das wir nach der Hochzeit an einer Brücke angebracht haben, hat Gesellschaft bekommen. Mein Katzen-Türstopper wurde in einem Nähforum verlinkt. (Ja, über sowas kann ich mich freuen! :D ) Schatzi hat eine wichtige Uniarbeit abgegeben kiss

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Notfallkörbchen und Schilder

11. März 2015 um 19:52 Uhr (Hochzeit) ~ Drucken Drucken

WeddingWednesday4

Auf der Hochzeit einer Freundin gab es auf der Toilette ein kleines Körbchen mit Allerlei, was man während der Feier im Falle eines Falles gebrauchen könnte. Die Idee fand ich süß und habe sie auch auf meiner Hochzeit umgesetzt.

2015-03-11 Notfallkoerbchen

Die Blecheimerchen haben die perfekte Größe. Ich fand ich durch Zufall heruntergesetzt in einem Supermarkt, nachdem ich zuvor in Deko- und Einrichtungsläden nicht fündig wurde. Hinein kamen Deo, Haargel und Haarspray, Taschentücher, Kaugummi, Pflaster, Brillenputztücher, Zahnseide, Haarspray, Tampons, Nagellack (klar, für Laufmaschen), Blasenpflaster, Nähzeug, Sicherheitsnadeln, Kopfschmerztabletten, Haarnadeln, Handcreme, Fleckenstift und eine Feile. Sehr geschickt sind hierfür die kleine Pröbchen, die es im Drogeriemarkt zu kaufen gibt.

Viel wurde nicht benutzt und die Blasenpflaster wurden bereits zu Beginn der Feier entwendet. Da die Toiletten auch von den Gästen des normalen Restaurants benutzt werden, bestand die Gefahr, dass auch sie sich bedienen. Aber wenn jemand so dringend Pflaster braucht, dass er gleich die ganze Packung mitnimmt, dann ist das auch ok. Beschwert hat sich bei mir niemand darüber, dass sie fehlten :)

2015-03-11 Schilder

Nicht nur die Notfallkörbchen bekamen Schilder, auch die selbstgebackenen Kuchen, die unsere tollen Gäste mitbrachten, bekamen kleine Schildchen, ebenso der Weg zum Sektempfang, damit kein Gast verloren geht. Die Wegweiser wurden auf Holzschilder aufgeklebt und mit Schnur an Bäumen, Pfosten und herausstehenden Nägeln befestigt.

2015-03-11 Fakten1

Schließlich habe ich noch ein Schild mit 10 Fakten zu Braut und Bräutigam erstellt, die wahrscheinlich noch nicht alle Gäste kannten. Das Sammeln der Fakten hat Spaß gemacht und ich hoffe, unsere Gäste fanden es auch interessant ^^

2015-03-11 Fakten2

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Rückblick 10/2015

9. März 2015 um 20:18 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

2015-03-09 WeeklyMe

Weekly me: Es wird Zeit, dass der Frühling kommt! Die Woche über war ich eher unmotiviert, bis es dann am Wochenende milde Temperaturen gab und sich herrlicher Sonnenschein zeigte. Eigentlich wollten wir einen Kurzurlaub unternehmen, da Schatzi aber doch noch weiter an seiner Arbeit schreiben musste, fiel der Urlaub leider flach. Da ich hierfür Freitag Überstundenabbau eingeplant hatte, den ich dann aber doch nicht nutzte, hab ich zur Abwechslung mal von zuhause aus gearbeitet. Hat was, bei strahlendem Sonnenschein in Ruhe vor sich hinzuwerkeln – hebt direkt die Laune :) Immerhin hab ich es noch geschafft, das Buch Wer wandert, braucht nur was er tragen kann zu lesen. Am Sonntag war meine Freundin wieder zu Besuch, wir lagen im Garten in der Sonne und machten dann noch einen zweistündigen Spaziergang mit Abstecher zum Kleintierzuchtverein, wo wir ein wenig die knuffigen Gänse, Papageien, Tauben und sogar einen Pfau beobachteten.

Schönes: Warmer Sonnenschein, Vorfreude auf die warmen Sonnentage des Jahres, Schokolade, Mittagsschläfchen auf der Couch im sonnendurchfluteten Wohnzimmer, blühende Schneeglöckchen und Primeln, der erste Zitronenfalter, geputzte Wohnung, nachdem sie mal wieder ein bisschen vernachlässigt wurde ^^

Meine Ninchen: Die Kleinen genießen ebenfalls die Sonne. Manchmal ziehen sie sich aber in den Schatten zurück. Ich denke, dass das Winterfell doch noch ordentlich warm hält …

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Mein letzter Beitrag zu 12 in 2015

7. März 2015 um 11:52 Uhr (Herausforderungen) ~ Drucken Drucken

12in2015_All

Wozu mache ich eigentlich 12 in 2015? Die Idee dahinter ist, dass man sich 12 Herausforderung für ein Jahr stellt und monatlich seine Fortschritte resümiert. Doch habt ihr euch meine Liste an Herausforderungen mal angeschaut? Sind das wirklich Herausforderungen? Wenn man es genau nimmt, ist es eher eine Liste an ToDos, die ich gerne machen würde.

Ich möchte nichts gegen die Idee, die hinter der Challenge steht, sagen. 12 in 2013 und 12 in 2014 haben mir tatsächlich etwas gebracht. Sie haben mich dazu gebracht, selber zu kochen, häufiger zu nähen und zu zeichnen und auch mal wieder zu lesen. Sie haben mich dazu gebracht, regelmäßig zu spenden und auch dazu bereit zu sein, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Doch in diesem Jahr belastet mich die Challenge eher, als dass sie mir viel bringt. Meine Ziele sind halbherzig gesteckt und ich habe eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal wieder einen freien Tag hab verstreichen lassen, an dem ich mich nicht um meine Herausforderungen gekümmert habe. Die Herausforderungen sollten mir eher helfen, mich besser zu fühlen, dabei bewirken sie dieses Mal das Gegenteil.

Und ehrlich: Wer liest meinen Blog und meine Fortschritte denn überhaupt? Für wen schreibe ich das auf? Für andere? Wohl kaum, ich glaube auch nicht, dass es tatsächlich jemanden interessiert, außer vielleicht meine Mum und meine Freunde, aber denen kann ich diese Dinge auch so erzählen. Für mich? Dafür reicht auch mein neues Bullet Journal, das macht mir nicht so ein schlechtes Gewissen, denn da überwache nur ich meinen Fortschritt ^^

Ich bin nach wie vor auf der Suche, was mir wichtig im Leben ist und was nicht. Einen sehr wichtigen Aspekt habe ich bereits gefunden – meinen Mann! Die anderen Dinge muss ich mir noch erarbeiten. Durch den Wandel zum veganen Leben bin ich auch mit Themen wie Nachhaltigkeit, Tier- und Umweltschutz, dem einfachen Leben und ähnlichem in Berührung gekommen. Diese Themen beschäftigen mich und bringen mich dazu, mein Leben zu überdenken – was ist gut, was sollte ich ändern, wo will ich hin. Dies bringt auch mit sich, dass ich verschiedenes ausprobiere und meine tatsächlichen Herausforderungen nicht auf 12 beständige Punkte für ein Jahr festlegen möchte.

Daher habe ich nun beschlossen, nicht mehr an 12 in 2015 teilzunehmen. Meine bisherigen Fortschritte hatte ich immer auch schon während des Monats gepostet und dies werde ich auch weiter beibehalten. Nur eben nicht mehr als Fortschritte für meine Herausforderungen, sondern als erwähnenswerte Ereignisse in meinem Leben.

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12 in 2015 – Februar

6. März 2015 um 6:57 Uhr (Herausforderungen) ~ Drucken Drucken

12in2015

Der neue Monat ist schon fast eine Woche alt, daher ist der Februar-Rückblick für 12 in 2015 schon längst überfällig:

01. Resteverwertung: Vom Weihnachtsmenü war noch eine Packung Blätterteig im Gefrierfach. Mit Bionella bestrichen wurde er zu ziemlich leckeren Mini-Hörnchen verarbeitet. (4/15)

02. Nähen: Ich habe meine zweite Patchwork-Krabbeldecke genäht und mit einem Oberteil begonnen (3/6)

03. Garten: Im Februar war noch Winterpause, nächsten Monat möchte ich aber mit den ersten Arbeiten beginnnen. Zwei Tütchen Samen habe ich bereits spontan gekauft.

04. Fotobuch: Ich habe häufiger dran gedacht, aber mich noch nicht dazu motivieren können, ein Fotobuch zu beginnen. (0/5)

05. VHS: Eine halbe Kassette habe ich geschafft: zwei Urlaube meiner Eltern bevor sie Kinder hatten. (6/6)

06. Zeichnen: Leider bin ich diese Monat nicht dazu gekommen, nicht mal das Märzbild habe ich geschafft. Zumindest Gedanken über die Tiere, die ich zeichnen möchte, habe ich mir gemacht. (3/6)

07. Ordnung: Ich habe ein wenig digital ausgemistet, alte Dateien gelöscht und Dateien aus meinem Download-Ordner einsortiert. In der analogen Welt habe ich es nur geschafft, meine Häkelwolle ordentlich aufzuräumen ^^ (2/7)

08. Frischluft: Zu Fuß zum Supermarkt mit meinem “neuen” Weidenkorb und ein Spaziergang zum Flohmarkt, der leider umsonst war. (3/20)

09. Gutes tun: Seit Anfang des Monats bin ich Mentorin in einer PC-Gruppe für Senioren. Alle zwei Wochen treffen sich ältere Menschen und können Fragen rund um den PC stellen, die ihnen das Mentoren-Team beantwortet. Bisher war ich bei zwei Treffen dabei. Außerdem habe ich mir die Mühe gemacht, einen kryptischen Link in unserem Gemeindeblatt zu korrigieren und zu kürzen und dem Urheber einen entsprechenden Hinweis zu geben. Er hat sich drüber gefreut :) (3/12)

10. Lesen: Fürs Lesen habe ich leider keine Zeit gefunden … (1/6)

11. Rad fahren: Der Februar war mir noch immer zu kalt, aber bald soll es ja wärmer werden, dann hab ich keine Ausrede mehr :D (0/12)

12. Verantwortungsbewusster leben: Ich habe mir Boxen aus organisch abbaubarem Kunststoff gekauft. So was wollte ich schon länger haben, bisher waren sie mir aber immer zu teuer gewesen. Bei dem Angebot habe ich dann zugegriffen. Daneben habe ich den alten Korb meiner Mutter wieder einsatzbereit gemacht und eine Gesichtscreme zurückgebracht, da sie Palmöl enthält und mich auf die Suche nach einer Alternativen gemacht. Bisher konnte ich mich aber noch nicht entscheiden …

Der Februar war etwas mau. Oft fehlte mir die Motivation. Mit dem anstehenden Frühling bin ich aber positiv gestimmt, dass das wieder besser wird, denn Sonnenschein motiviert mich immer :)

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Rückblick 09/2015

5. März 2015 um 10:34 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

2015-03-05 WeeklyMe

Weekly me: Es liegt eine ganz normale Woche hinter mir. Dienstag war ich wieder beim PC-Treff und hab versucht, die Benutzung eines iPads zu erläutern. War gar nicht so einfach, da ich ins kalte Wasser geworfen wurde und der Tag im Geschäft eh schon stressig war, so dass ich erst kurz nach Beginn des Treffs dort war. Aber meine “Schüler” haben sich am Ende bedankt – so schlimm kann es also nicht gewesen sein :D Ansonsten musste ich mich ein wenig um mein Schatzi kümmern, ihm Wasser und Essen bringen, damit er über seiner Uni-Arbeit nicht verhungert. Um ihm seine Arbeit zu versüßen, habe ich ihm Brownies und Scones gebacken *yum*. Am Sonntag ließ ich ihn dann in Ruhe arbeiten und verzog mich zu meiner Freundin zum Salat essen und quatschen. Am Vormittag wollte ich eigentlich zum Flohmarkt im Ort, bin dann aber umgedreht, als ich gesehen hab, dass es Eintritt kostet. War mir irgendwie neu, dass für einen Flohmarkt Eintritt verlangt wird, scheinbar ist das aber normal, wenn dieser in einer Halle und nicht unter freiem Himmel stattfindet.

Schönes: Unser Supermarkt hat sein veganes Angebot vergrößert, Sternenhimmel, Frühlingszeichnung von meiner Freundin bekommen <3

Meine Ninchen: Totoro ist ein puscheliges Kaninchen und hat ziemlich langes Fell. Bisher war das kein Problem, jetzt musste ich aber feststellen, dass sich das Fell im Nacken verfilzt. Daher war einfangen unumgänglich, auch wenn er das mal überhaupt nicht so sah. Notdürftig habe ich das Fell weggeschnitten, aber noch so viel gelassen, dass er nicht friert und ich ihn nicht aus Versehen in die feine Nackenhaut schneiden (eine ziemliche Horrorvorstellung für mich!). Arg lang hat er es nicht ausgehalten und wurde schnell hibbelig. Im Frühjahr bekommt er dann mal einen radikalen Nackenhaar-Kurzschnitt.

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Sushischalen als Gastgeschenke

25. Februar 2015 um 6:24 Uhr (Hochzeit) ~ Drucken Drucken

WeddingWednesday3

Ich finde, das Gastgeschenk war eines der Highlights unserer Hochzeit. Passend zu unserem Hochzeitsthema “Japan” bzw. “Kirschblüten” haben wir Sushi-Schalen mit selbstgemachtem Süßigkeiten-Sushi befüllt. Inspiriert wurden wir durch Kerzen in Form von Sushi, die mir meine Mum einmal geschenkt hatte.

Das Sushi bestand aus Süßigkeiten (Marshmallows, Winegum, saure Bänder, Haselnusskrokant, Kuchenglasur, Apfelschnüre und saure Bohnen), japanischem Pflaumenwein in Schraubfläschchen, einer Banderole mit dem Namen des jeweiligen Gasts und einem Paar Essstäbchen .

2015-02-18 Gastgeschenk Sushischale

Ziemlich frühzeitig in der Hochzeitsplanung haben wir eine Probe-Sushischale hergestellt. Hierfür sind wir einmal durch den Süßigkeiten-Tunnel in einem großen Einkaufsladen in Stuttgart durchgelaufen und haben alles mitgenommen, was nach Sushi-Zutaten aussah. Diesen Tunnel habe ich schon als Kind geliebt – ein Gang mitten im Breuningerland mit allerlei bunten, losen Süßwaren, die nur darauf warten, ausgewählt und in die Tüte gepackt zu werden!

2015-02-18 Probeschale

Das Zeitraubenste war die Suche nach den passenden Sushischalen. Kurz nach der Herstellung des Prototypen hatte ich einen Anbieter gefunden, der 100 Schalen für nur 16 Euro verkaufte – sehr günstig und dann auch noch in einer passenden Menge, denn normalerweise werden die Schalen in 1000er-Packs verkauft. Als ich die Schalen dann ordern wollte, wurde meine Anfrage danach einfach ignoriert. Ein bisschen später standen dann auf der Website nur noch 1000er-Packungen zur Auswahl. Also ging die Suche weiter und ich verzweifelte schon beinahe, bis ich endlich einen Shop fand, bei dem die Schalen zwar etwas teuerer waren, man aber die Anzahl selber bestimmen konnte. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich ich in dem Moment war! :D

2015-02-18 Sushischalen-Inhalt

Einfacher war da die Suche nach den kleinen Fläschchen, denn ich hatte bereits zuvor online Mini-Fläschchen für Sand aus dem Urlaub gekauft. Und so kannte ich den Shop bereits und fand dort auch die passenden Schraubfläschchen für den Pflaumenwein, inkl. Deckel und Schrumpfkapseln. Den Pflaumenwein hatten wir in einem Asia-Laden entdeckt. Als wir ihn dann für unsere Gastgeschenke kaufen wollten, gab es nur noch eine kleine Flasche und die Verkäuferin wusste auch nicht, ob oder wann wieder neue Flaschen geliefert werden würden. Aber zum Glück wurden wir auch hier online fündig. Das Abfüllen war dann eher eine Frage der Geduld. Mithilfe einer an einen Trichter geklebten Pipette füllten wir um die 2 1/2 Liter Pflaumenwein in die kleinen Fläschchen. Jedes Fläschchen erhielt einen Aufkleber und eine Schrumpfkapsel, die mit dem Fön und ein bisschen Übung in Form gebracht wurde.

2015-02-18 Flaeschchen

Die Herstellung des Sushi ging ziemlich flott. Nachdem wir für den erste Prototyp mehrere Stunden gebraucht hatten, hatte ich zuerst ein wenig Panik, dass wir uns in der Zeit verkalkulieren und das Gastgeschenk nicht rechtzeitig zur Feier fertig bekommen würden. Zwar konnten wir schon die Fläschchen und die Banderole vorbereiten, doch die Süßigkeiten wollten wir nicht wochenlang herumgammeln lassen und konnten daher das Sushi erst kurz vor der Hochzeit herstellen. Dank tatkräftiger Unterstützung meiner Mum hatten wir die Schalen dann aber schneller als erwartet fertig.

2015-02-18 Herstellung Sushischalen

Wahnsinn, was wir da an Süßigkeiten verarbeiteten. An der Kasse wurden wir schon etwas seltsam angeguckt, weil wir massenweise Süßwarenpackungen kauften. Aber um die 80 Schalten wollten nun mal befüllt werden.

2015-02-18 Sushi

Auf den Banderolen stand übrigens der Name des jeweiligen Gasts in lateinischem und japanischem Alphabet (Katakana). Ausgedruckt wurden sie auf normalem Druckpapier, um die Schale gewickelt und mit Klebestreifen festgeklebt. Die Stäbchen fand ich sehr günstig im 5er-Pack im Asia-Laden und sie sehen trotz des echt niedrigen Preises sehr hübsch aus.

2015-02-18 Sushischalen

Die Sushischalen waren nicht nur Gastgeschenk, sondern auch Namenskarte. Ich denke, sie kamen gut an, denn nach der Feier haben wir schon viele leere Schalen entsorgt. Einige Gäste nahmen ihre Schale auch mit, weil sie sie zu Schade zum Schnell-Wegessen fanden. :) Auch wenn das Geschenk wegen der Marshmallows weder vegan, noch vegetarisch war, hab ich trotzdem mal probiert und finde, dass es echt lecker schmeckt – hübsch sah’s allemal aus!

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