Currently… im Juli

23. Juli 2016 um 8:37 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

Das Currently… im Juni habe ich jetzt mal ganz dezent unter den Tisch fallen lassen … Ich hatte einfach zu viel um die Ohren. Jetzt ist’s ruhiger und daher kommt nun eben mein Beitrag für Juli 🙂

2016-07-22 Currently im Juli

Reading… Urlaubszeit ist Lesezeit und so hab ich in unserem Norwegen-Urlaub gleich 8 Bücher auf einmal gelesen: Kind Nr. 95, Immer montags beste Freunde, Septemberkinder, Endlich frei, Amber und ihr Esel, Slum Girl, Er ist wieder da, Muscheln in meiner Hand (wobei mir die letzten beiden Bücher nicht so gut gefallen haben)

Eating… Im Urlaub hab ich viel gegessen und vor allem gut, da wir jeden Tag gekocht haben. Von der Fähre habe ich mir 800 g Skittles mitgebracht (vom letzten norwegischen Geld gekauft) und die machen sowas von süchtig!

Enjoying… die Natur Norwegens: bei Wanderungen durch den Wald und die Tundra, über Schnee und Eis, bei Sonne und Regen und gemütlich aus dem Wohnmobil heraus

Traveling… drei Wochen mit dem Wohnmobil durch Norwegen! Ein Bericht mit Fotos folgt

Missing… immernoch unsere beiden Kaninchen! Nach drei Wochen Abwesenheit haben die Handwerker es lediglich geschafft, die Balkonbrüstung in einem seltsamen Orange zu streichen. Keine Ahnung, wann unsere Puschel wieder zu uns ziehen können

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Picture my Day #21

22. Juli 2016 um 17:48 Uhr (Picture my Day) ~ Drucken Drucken

2016-07-10 PmD

Mit fast zwei Wochen Verspätung kommt hier noch mein Beitrag zum Picture May Day #21, der am 10. Juli stattfand. Ich hab aber eine gute Ausrede: Ich war im Urlaub! Und daher seht ihr einen Tag aus unserem Norwegen-Urlaub, an dem wir die Stabkirche in Urnes angeschaut haben und noch ein bisschen in der Nähe von Lom gewandert sind.

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Patenhuhn Amy und Schwein Bonnie

20. Juni 2016 um 6:59 Uhr (Persönliches) ~ Drucken Drucken

Falls ihr hier immer aufmerksam mitgelesen habt, dann wisst ihr ja, dass ich ein Patenhuhn auf dem Erdlingshof habe. Leider kam ich noch nicht dazu, es zu besuchen, aber immerhin gibt es jetzt ein kurzes Video von Amy, zusammen mit dem Schwein Bonnie

2016-06-19 Amy und Bonnie

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Flohmarkt

19. Juni 2016 um 19:45 Uhr (Persönliches) ~ Drucken Drucken

Gestern waren mein Schatzi, meine Freundin und ich auf einem Flohmarkt, aber nicht als Besucher, sondern als Verkäufer. Das letzte Mal hab ich das vor über 10 Jahren gemacht, über die Jahre haben sich aber wieder zahlreiche Dinge angesammelt, die ich nicht mehr brauchte, die aber zu schade zum wegwerfen waren. Vor ein paar Wochen meldete ich mich dann also bei diesem Flohmarkt an, in der guten Hoffnung, dass das Wetter im Juni nicht so schlecht sein kann. Denkste – bis gestern sah die Wettervorhersage so aus: vormittags Regen, mittags Regen, nachmittags Regen und abends auch Regen! Die Standmiete war jedoch schon im voraus bezahlt, also packten wir gestern Abend unsere Autos voll und hofften auf das beste. Und siehe da, die Wettervorhersage lag mal wieder sowas von daneben!

2016-06-18 Flohmarkt

Der Tag begann trocken und mit Wolken und Sonnenschein, und tatsächlich hielt sich das bis fast zum Ende des Flohmarkt. Die dunklen Regenwolken zogen immer schön um uns herum vorbei, nur ein paar Tröpfchen schafften es zwischendurch zu Boden. Kurz vorm Ende waren es dann doch ein paar mehr, daher bauten wir ein bisschen früher ab. Aber bis dahin schien zwischendrin die Sonne so stark, dass ich jetzt sogar einen Sonnenbrand im Gesicht hab Aber ich bin echt froh, dass wir nicht im Regen standen, denn so kamen auch einige Besucher und die größten Gegenstände verkauften sich zum Glück gut. Und darüber kann nicht nur ich mich freuen, sondern auch die Bewohner des Erdlingshofs, denn meine kompletten Einnahmen spende ich den Tieren des Lebenshofs. Ich habe auch Postkarten vom Erdlingshof verteilt und zwei Mal waren die Käufer sogar bereit, beim Verhandeln ein bisschen mehr zu zahlen – für die Tiere

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Einmal Märchen und zurück

18. Juni 2016 um 21:02 Uhr (Reisen und Ausflüge, Vegan) ~ Drucken Drucken

Immer wieder hörte ich von meinem Schatzi, wie gerne er doch das Musical Aladdin anschauen würde. Wir gehen gerne mal ins Musical, allerdings wird Aladdin in Hamburg aufgeführt und damit war es eindeutig zu weit weg, um es uns „mal eben“ anzuschauen. Aber Schatzi hatte Glück, denn sein Geburtstag stand vor der Tür. Und so schnappte ich ihn mir letztes Wochenende und wir fuhren mit dem Zug nach Hamburg.

2016-06-18 Holzhafen 2016-06-18 Speicherstadt 2
2016-06-18 Schiff 4 2016-06-18 Hafen

Naja, so spontan war es nun doch nicht, denn diesen Geburtstagsausflug hatte ich schon 4 Monate zuvor geplant und gebucht, denn nur so kam ich an das günstige Zugticket. Für Schatzi war es jedoch eine Überraschung und es war echt schwer, so lange still zu halten. Unsere Unterkunft fanden wir bei Airbnb und es war das erste Mal, dass ich das ausprobierte. Ich habe Gastgeberin nur ganz kurz am Anfang gesehen, sie scheint aber recht nett zu sein. Ihr Zimmer, in dem wir übernachteten, war zwar klein, aber gemütlich und super gelegen, so dass wir schnell an der Bahn und zu unseren Zielen in Hamburg kamen.

2016-06-18 Unterkunft 2016-06-18 Kletterwand
2016-06-18 Schloesser 2016-06-18 Reeperbahn

Am ersten Abend sind wir uns die Füße wund gelaufen, sind durchs Schanzenviertel, über die Reeperbahn und zur Speicherstadt mit einem Abstecher in einem Second Hand-Laden. Am Samstag ging es zum Holzhafen (wohl ein Geheimtipp, aber ich hab nicht so recht erkannt, wieso ), zur Sternenschanze, ins Musical, zu Fuß durch den alten Elbtunnel und abends zum Wasserspiel im Park Planten un Blomen. Und am Sonntag waren eine Rundfahrt auf der Elbe, ein kurzer Besuch bei Verwandten und schließlich die Heimfahrt angesagt.

2016-06-18 Speicherstadt 1 2016-06-18 Elbe
2016-06-18 Hamburger Strasse 2016-06-18 Alter Elbtunnel

Aladdin ist ein echt großartiges Musical! Die Musik ist so mitreissend und die Inzenierung hat sich recht gut an den Film gehalten, was ich super fand. Ich hab echt jede Minute genossen und es hat sich so sehr gelohnt, die vielen Kilometer nach Hamburg zu reisen!

2016-06-18 Aladdin 2016-06-18 Wasserspiele

Neben Musical und Sehenswürdigkeiten war ich ganz begeistert von den Wildkaninchen, die wir in Hamburgs Parks entdeckten. Die eine Kolonie lebte direkt neben der Straße an einem Hang und hatte diesen schon mit ihren Bauten durchlöchert. Und nur zwei Meter daneben konnte man stehenbleiben und sie beobachten!

2016-06-18 Kaninchen 1 2016-06-18 Kaninchen 3
2016-06-18 Kaninchen 2 2016-06-18 Gaense

Und über noch etwas habe ich mich gefreut: das Essen! In so einer großen Stadt wie Hamburg gibt es natürlich auch zahlreiche vegane Restaurants und Angebote. Und so war es kein Problem für mich, auswärts essen zu gehen. Wie schön das war! Wer ein paar Tipps haben möchte: Burger essen im Peter Pane, frühstücken im Mamalicious, Gyros futtern im hin & veg und das leckerste Eis bei der Eisbande schlecken!

2016-06-18 Peter Pane Burger 2016-06-18 French Toast
2016-06-18 Gyrosteller 2016-06-18 Eisbande-Eis

Wettertechnisch hatten wir Glück, denn Freitag und Samstag war es bei Sonne und Wolken sehr angenehm, die Stadt zu besichtigen, und nur Sonntag wurde es kühl und verregnet. Insgesamt war es ein toller Ausflug und Schatzi hatte sich sehr darüber gefreut!

2016-06-18 Schiff 1 2016-06-18 Queen Mary 2
2016-06-18 Schiff 2 2016-06-18 Schiff 3

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Es grünt

24. Mai 2016 um 6:52 Uhr (Garten) ~ Drucken Drucken

Endlich ist die Zeit gekommen, in der ich mich wieder mehr mit meinem Garten beschäftigen kann. Vielleicht ist Unkrautzupfen nicht die dankbarste Aufgabe, aber sie bringt mich dazu, raus in die Sonne zu gehen und wenn ich dann schon aktiv bin, erledige ich danach oft gleich noch andere Dinge.

Die Erdbeeren habe ich im Herbst noch umgesetzt, so dass sie nun in schönen Reihen vor den Himbeeren stehen. So komme ich gut an die Himbeeren und die Erdbeeren sind nicht so dicht gedrängt. Ich denke, das hat ihnen ganz gut getan. denn die Blüten sind echt groß dieses Jahr.

2016-05-21 Erdbeeren

Meine Tomaten dagegen, die ich im Schlafzimmer vorgezogen hatte, sehen dagegen etwas kümmerlich aus. Ich hoffe, dass sie es packen und bald kräftig treiben. Schatzi freut sich schon sehr auf die Tomaten Die sollen sich mal ein Beispiel an den Kartoffeln nehmen, die treiben gut aus. Die Sonnenblumen, die sich hinter den Kartoffeln verstecken, sehen dagegen etwas jämmerlich aus, leider schmecken sie den Schnecken gut …

2016-05-21 Kartoffeln und Tomaten

Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr mal Stachelbeeren ernten kann. Die letzten Jahre gab es kaum Früchte und die wurden dann zur Mahlzeit der Ameisen. Zumindest wachsen schon einige Früchte und ich hoffe, ich kann die Blattlausplage (wodurch die Ameisen angezogen werden) im Schach halten.

2016-05-21 Stachelbeere

Dafür hab ich schon ein ganz frühreifes Früchtchen: eine Erbse vom letzten Jahr. Die trieb schon, als es noch recht frisch draußen war, und trägt mittlerweile die erste Hülse. Daneben hab ich Zuckererbsen gesäht, von denen aber nur wenige gekeimt haben. Vielleicht hätte ich sie doch erst vorziehen sollen?

2016-05-21 Erbsen

Und schließlich habe ich noch meine Kartoffelkiste, die zur Bienenblumenkiste umfunktioniert wurde. Da wachsen so viele Blumen, ich bin echt gespannt, wie das aussehen wird, wenn die mal blühen. Dazu dann noch die blühende Pfefferminze daneben, dann geht’s ab bienentechnisch

2016-05-21 Bienenblumen

Tatsächlich bin ich aber schon dabei zu ernten: Pflücksalat. Der ist so plötzlich explodiert, jetzt muss ich ständig Salat essen  Und könnt ihr euch noch daran erinnern, dass ich eine Pflanze hab wachsen lassen, da ich dachte, dass das ein Radieschen vom letzten Jahr wäre? Das war Raps

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Currently… im Mai

21. Mai 2016 um 21:22 Uhr (Rückblick) ~ Drucken Drucken

2016-04-29 Totoro und Martha

Reading… Ich hab tatsächlich mal wieder ein Buch gelesen: Die Welt, die ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale. Es war recht unterhaltsam und kurzweilig.

Watching… Wir schauen zur Zeit wieder Serien und Animes an Hachja, die liebe Sucht …

Eating… Ich esse derzeit häufiger Salat, da mein Pflücksalat im Garten so gut wächst. Nachdem ich im Winter keine Tomaten und anderes nicht-saisonales Gemüse gekauft hab (bzw. nur ganz selten), schmeckt der Salat jetzt gleich wieder viel besser. Irgendwann war es genug mit Wintergemüse!

Enjoying… Ich genieße es derzeit sehr, dass die Sonne sich häufiger zeigt und die Vögel vor sich hinzwitschern. Irgendwie erlebe ich das gerade intensiver als sonst, weiß aber gar nicht wieso … Sehr genossen habe ich auch unsere Ausflüge zum Klettern und Radfahren und ich freue mich schon auf die nächsten!

Wondering… Ich frage mich, ob die neue Motivationstaktik meiner Freundin funktioniert. Wir probieren es seit gestern aus und heute war ich richtig fleißig! Mal schauen, ob ich das auch langfristig durchhalte und endlich mal einige Punkte meiner ToDo-Liste abhaken kann.

Loving… die neue Ordnung in unserem Keller. Wir haben einen Abend lang sortiert, ausgemistet und umgeräumt und nun passen auch wieder neue Dinge rein. Jetzt hab ich ein paar Kisten mit alten Sachen rumstehen und sollte demnächst mal auf den Flohmarkt damit. Heute haben wir auch noch unser Werkzeug sortiert und unsere neue Werkzeugkiste (eine schöne aus blauem Metall ) eingeräumt. Damit ist eine Schublade in meinem Zimmer, wo wir bisher einen Teil davon aufbewahrt hatten, frei geworden. Was tu ich da nun rein?

Dreaming… Nachdem ich letzten Monat noch geschrieben habe, dass ich häufiger träume und mir meine Träume notiere, träume ich jetzt wieder weniger. Dabei liebe ich Träume doch so sehr!

Excercising… So motiviert ich am Anfang noch war, so aprupt hab ich mit dem Training bei Gymondo aufgehört. Ich hab zwar noch ein paar Tage meiner Mitgliedschaft, aber es ist bereits gekündigt. Irgendwie hat es sich nicht so recht in mein Leben integriert. Dafür klappt das zwei Mal pro Woche joggen ganz gut, diese Woche war ich sogar drei Mal, wobei der Lauf heute echt erbärmlich war  Naja, immerhin bin ich draußen gewesen und hab Sonne abbekommen

Missing… Wir vermissen gerade ziemlich unsere beiden Kaninchen. Da unser Balkon renoviert wird, sind sie im Exil bei meiner Mama auf dem Balkon. Der Balkon ist zwar ein bisschen kleiner und sie können dort nicht auf die Wiese, aber ihnen geht es dort sehr gut und meine Mama freut sich, sie beobachten zu können. Danke, Mama! Ich hoffe sehr, dass die Renovierung bald vorbei ist, dabei hat sich noch gar nicht richtig angefangen. Scheinbar sind die Handwerker nicht so zuverlässig …

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Franzis Katze

19. Mai 2016 um 11:45 Uhr (Persönliches) ~ Drucken Drucken

Könnt ihr euch noch an mein eBook für einen Katzen-Türstopper erinnern? Es wurde tatsächlich schon zwei Mal nachgenäht – mindestens. Das ist vielleicht eine wirklich kleine Anzahl, aber dafür, dass mein Blog nicht wirklich bekannt ist, habe ich mich sehr darüber gefreut!

Franzi, eine der Näherinnen, hat sich bei mir gemeldet, sich für das eBook bedankt und mir ein paar Fotos ihrer Katze geschickt. Vielen Dank dafür! Und ich freu mich jetzt einfach ein bisschen vor mich hin

2016-05-19 Katze Franzi

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Bist du glücklich?

10. Mai 2016 um 21:42 Uhr (Persönliches) ~ Drucken Drucken

2016-05-10 Bluete

Bis vor einiger Zeit hätte ich auf diese Frage nicht mit „Ja“ antworten können. Dabei habe ich die besten Voraussetzungen, um glücklich zu sein: Ich habe eine gute Arbeitsstelle, einen wundervollen Ehemann und bin gesund.

Jedoch konnte ich es nicht. In vielen Blogs und auf Facebook wird das Thema „Glücklich sein“ aufgegriffen, es gibt Tipps, wie man glücklicher wird, und Berichte von anderen, warum sie glücklich sind. Ich habe immer wieder darüber gelesen und mich gefragt, wie ich auch glücklich sein kann. Wenn ich so zurück denke, war ich oft schlecht drauf. Das Leben hatte zwar ein paar fiese Erlebnisse für mich: der frühe Tod meines Vaters, als ich erst 15 Jahre alt war, die erste Trennung von meiner damals großen Liebe mit 21 und dann nochmal mit 25, und jedes Mal ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Doch das Leben war auch gut zu mir, ich hatte eine schöne Kindheit, ich war nie schwer krank, ich hatte viel Glück mit meinem Job und bin nun bei einer Firma angestellt, bei der ich mich wohl fühle und wo ich so akzeptiert werde, wie ich bin, ich habe ein paar gute Freundschaften, durch das Alleineleben hat sich meinen Persönlichkeit zum Positiven entwickelt und schließlich fand ich meinen Schatz, der mein Leben ganz besonders bereichert.

Mittlerweile kann ich nun tatsächlich auch sagen „Ja, ich bin glücklich“. Doch was hat sich geändert? Ganz einfach: meine Einstellung. Angefangen hat es mit diesem Blog, dass ich nur noch schöne Sachen in meinen Rückblicken aufschreiben wollte, so dass ich mich später nur noch an das Schöne und nicht an das Negative erinnere. Zum letzten Jahres-/Hochzeitstag habe ich meinem Mann eine Box geschenkt, die mit vielen kleinen Zettelchen befüllt war, auf denen ich während des vorangegangenen Jahres immer wieder Dinge aufgeschrieben habe, für die ich ihm dankbar war – auch ganz banale Dinge, wie z.B. der Tatsache, dass er die Kaninchen geputzt hat ^^ Und schließlich schreibe ich ja seit ich mein Smartphone besitze täglich in mein Grid Diary-Tagebuch, wo ich auch eine Kachel habe „Was war heute schön?“ und wo man täglich über einen Smiley angibt, ob man gut oder schlecht drauf war. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich erstaunlicherweise ziemlich häufig den glücklichen Smiley antippe, obwohl ich mich bislang selber eigentlich eher als pessimistisch und „häufiger mal schlecht drauf“ gesehen habe.

2016-05-10 Vogel

Ich kann nicht genau sagen, wieso ich mittlerweile einfach besser drauf bin. Es ist auf jeden Fall hilfreich, sich das alltägliche Glück vor Augen zu führen, natürlich hat jetzt der Frühling und die Sonne einen sehr positiven Einfluss darauf. Ich denke aber auch, dass die Ausflüge, die ich letztes Jahr mit meinem Mann zum Klettern oder in den Wald unternommen habe, oder einfach nur ein Spaziergang am Wochenende, ihren Teil dazu beitragen, ebenso die Zeit, die ich in meinem Garten beim Pflanzen verbringe. Ich bin echt froh darüber, dass ich vor zwei Jahren meine Arbeitszeit reduziert habe, um einfach mehr Zeit für mich zu haben. Dieser Schritt ist mir damals nicht leicht gefallen, aber ich kann ihn nur jedem empfehlen, wenn es möglich ist. Ich habe meinen ToDo-Listen-Wahn reduziert und versuche, die Zeit, die ich am Rechner vergammel, zu reduzieren. Mir hat es auch ziemlich geholfen, zu wissen, dass ich Hochsensibel bin, da ich mit diesem Wesenszug nicht immer in die Norm passe und ich daher dachte, dass ich seltsam bin. Nun weiß ich, dass ich ganz normal bin 😉

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich den ganzen Tag wie ein Honigkuchenpferd vor mich hinstrahle und glücklich bin. Natürlich habe ich auch Tage, an denen ich auf der Couch herumhänge, und zu nichts zu gebrauchen bin, aber es sind weniger geworden. Ich freue mich einfach darüber, dass ich überhaupt in der Lage bin zu sagen, dass ich in diesem einen Moment glücklich bin, was ich zuvor nicht konnte.

Ich denke nicht, dass es das jetzt war, der Schalter nun umgelegt und ich für den Rest meines Lebens glücklich bin. Ich bin sicher, dass ich immer wieder daran arbeiten muss, und dass auch wieder Zeiten kommen, in denen es mir nicht gut gehen wird. Aber ich hoffe, dass ich mich dann daran erinnern werde und ich auch dann wieder glücklicher werde. Ein gutes Vorbild für mich ist meine Freundin. Das Leben legt ihr in regelmäßigen Abständen Steine in den Weg, doch sie ist einfach eine Frohnatur und versucht das Leben zu nehmen, wie es ist, und das beste daraus zu machen. Dafür bewundere ich sie!

Happiness is not a destination
It is a way of life

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Klettern und Radfahren am Wochenende

9. Mai 2016 um 22:44 Uhr (Reisen und Ausflüge) ~ Drucken Drucken

Was für ein herrliches langes Wochenende voller Sonnenschein und Wärme hinter uns liegt <3 Wir haben es für zwei Ausflüge genutzt: Am Donnerstag waren wir mit meiner Freundin im Hochseilgarten Lichtenstein und anschließend im danebenliegenden Schloss und am Wochenende bin ich mit ihr am Bodensee entlang geradelt.

Vom Klettern selber hab ich keine Fotos, da ich die Kamera nicht mitnehmen wollte. Es hat aber viel Spaß gemacht und ich hab gemerkt, dass ich deutlich mehr schaffte, als letztes mal vor 2 oder 3 Jahren. Sogar eine für mich recht schwere Route habe ich sogar alleine geschafft, auch wenn ich zwischendrin geflucht und ein paar blaue Flecken davon getragen habe (aber nichts gegen den Monsterfleck, den sich meine Freundin zugezogen hat ). An der schwersten Route bin ich allerdings grandios gescheitert

Der anschließende Besuch des Schlosses war echt herrlich. Zwar sind wir nicht in das Schloss selber, da wir zu lange auf die nächste Führung hätten warten müssen, aber allein die Aussicht und sich einfach die warme Sonne auf die Haut scheinen zu lassen in der Umgebung war toll!

2016-05-09 Lichtenstein 1

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Am Samstag früh ging es dann mit meiner Freundin mit der Bahn nach Kostanz. Von dort fuhren wir mit dem Rad in die Schweiz, besichtigten eine hübsche kleine Burgruine und fuhren dann am See entlang nach Steckborn, wo wir in einer Herberge übernachteten. Eigentlich wollten wir noch im Supermarkt uns etwas zu Essen kaufen, allerdings machte der vor unserer Nase zu, so dass ich nur Dattelbällchen, Brötchen, Möhren und einen Salat an beiden Tagen essen konnten (und ein Eis! 😀 ), aber es reichte, um satt zu werden. Der Bodensee war für uns leider zu kalt zum schwimmen, nur der große Zeh durfte mal eintauchen :] Am Sonntag ging es weiter nach Stein am Rhein, wo wir uns die Altstadt anschauten, und anschließend nach Radolfzell. Da wir noch genug Zeit hatten, bis unser Zug fuhr, besuchten wir noch das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Mettnau und gönnten uns anschließend ein Eis am See – herrlich! Dann ging es wieder mit der Bahn zurück nach Hause.

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(Auf die Panorama-Fotos könnt ihr übrigens klicken, um sie größer anzuzeigen.)

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